Software Forscher simulieren Ausgang der Fußball-WM

Das australische Team bei seinem letzten Training in Cubaia vor seiner ersten WM-Begegnung mit Chile.
Das australische Team bei seinem letzten Training in Cubaia vor seiner ersten WM-Begegnung mit Chile.

Forscher der Sporthochschule Köln haben mit einem Software-Modell den Ausgang der WM simuliert. Insbesondere für Deutschland ist das Ergebnis überraschend und auch für WM-Tipper haben die Forscher ein paar Tipps parat.

Michael Groll von der Deutschen Sporthochschule und Bernd Giezek von der ISM in Frankfurt haben in einem Modell den möglichen Verlauf der heute beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft prognostiziert. Zunächst wurde durch statistische Berechnungen unter Einbeziehung von Marktwert, Weltrangliste, Wettquoten und Performance in den Qualifikationsspielen eine Rangfolge der teilnehmenden Mannschaften ermittelt. Bei der anschließenden Simulation anhand der WM-Gruppen und des Spielplans wurden zusätzliche Sondereffekte und Zufallsfaktoren einbezogen. Dieser Faktor "Unvorhergesehenes" ergibt sich aus der Analyse von weiteren Informationen zu den einzelnen Mannschaften, wie z.B. Verletzungspech, taktische Ausrichtung oder allgemeine Formkurve sowie den Heimvorteil für Brasilien, aufgrund der klimatischen Verhältnisse aber sicherlich auch für die anderen südamerikanischen Teams. Daraus ergeben sich folgende Prognosen: