Drohne als Entwicklungsplattform Fliegende Intel-Technologien

Die Aero-Drohne von Intel – eine fliegende Entwicklungsplattform für Sensoranwendungen.
Die Aero-Drohne von Intel – eine fliegende Entwicklungsplattform für Sensoranwendungen.

Die »Aero Ready to Fly Drone« ist eine Entwicklungsplattform mit einer Vielzahl von Intel-Technologien. Sie bietet Bildungseinrichtungen und professionellen Entwicklern einen Weg, um neue luftgestützte Anwendungen hervorzubringen.

RS Components nimmt die »Aero Ready to Fly Drone« von Intel in sein Lieferprogramm auf. Der Quadrocopter ist mit einer Sammlung von Intel-Technologiebausteinen ausgestattet. Die Drohne richtet sich nicht an den Hobby-Enthusiasten, der Luftbildaufnahmen oder Videos machen möchte, sondern an professionelle Entwickler, die mit Avionik und der Mechanik von Drohnen und Avionik weniger vertraut sind und sich auf die Applikationssoftware und Sensorhardware konzentrieren wollen. Insofern ist die Aero-Drohne eher eine fliegende Entwicklungsplattform. Hier stehen die Optimierung von Datenerhebungen und Services im Vordergrund, um die es beim Drohneneinsatz eigentlich geht. Typische Anwendungen sind Frachtlieferung, Inspektion und die Überwachung sowie die Ermittlung des Potenzials für den Einsatz im Agrar- und Baubereich.

Insofern ist die Aero-Drohne eher eine fliegende Entwicklungsplattform. Hier stehen die Optimierung von Datenerhebungen und Services im Vordergrund, um die es beim Drohneneinsatz eigentlich geht. Typische Anwendungen sind Frachtlieferung, Inspektion und die Überwachung sowie die Ermittlung des Potenzials für den Einsatz im Agrar- und Baubereich. Mit der enthaltenen Open-Source-Software eignet sich das Kit auch für den Einsatz an Schulen und Universitäten.

Atom X7 als Steuerzentrale

Die Intel-Aero-Plattform ist eine komplette Entwicklungsumgebung für die Drohne. Hierzu gehören das Intel Aero Compute Board, das Intel Aero Vision Accessory Kit und der Intel Aero Flight Controller mit der Autopilot-Software »Dronecode PX4«. Teil der Plattform sind ebenfalls elektronische Drehzahlregler, Motoren, ein Kompass, GPS, Sender und Empfänger sowie eine Carbonfaser-Zelle.

Das Herz des Quadcopters ist das Intel Aero Compute Board. Es baut auf einen Quad-Core Intel Atom-Prozessor X7-Z8750 auf, der Rechenleistung, Speicher, Kommunikation und Flexible I/O im Formfaktor einer Spielkarte kombiniert. Die Platine enthält auch die Intel RealSense Technologie, um dreidimensionale Aufnahmetiefe und optische Erfassung zu optimieren. Hinzu kommt ein vorprogrammierter Flugcontroller, der mit der Dronecode PX4 Software ausgestattet ist und das System AirMap SDK für Luftraumdienste unterstützt. Die Autopilot-Software erkennt und umfliegt Hindernisse.

Akku: bitte selbst bauen

Eine wichtige Komponente, die nicht im Kit enthalten ist, ist der Akku. Den muss der Nutzer selbst ergänzen, um das System zu starten und zu betreiben. Für den Akku-Anschluss ist ein XT60-Steckverbinder vorhanden. Intel empfiehlt 4S-verschaltete LiIon-Zellen mit 4000 mAh. Die üblichen 18650-Zellen müssten dann zweifach parallel geschaltet werden, um die gewünschte Kapazität zu erreichen. Die maximale Flugzeit im Schwebeflug beträgt dann 20 Minuten.