Hochwasser Congatec-Mitarbeiter unterstützen Flutopfer

Der Standort von Congatec liegt etwa 50 Meter über dem Donauufer, wo die gelbe Stecknadel ist.
Der Standort von Congatec liegt etwa 50 Meter über dem Donauufer, wo die gelbe Stecknadel ist.

Congatec liegt mit seinem Standort Deggendorf in einer der am schwersten betroffenen Regionen des Hochwassers. Die Mitarbeiter haben gemeinsam nicht nur eine der größten Einzelspenden zusammengetragen, sie helfen auch selbst bei den Aufräumarbeiten.

Nochmal Glück gehabt. Das Gewerbegebiet, in dem das Gebäude von Congatec steht, liegt am nordwestlichen Rand von Deggendorf, dort, wo das Gelände bereits zum Bayerischen Wald hin nach oben ansteigt (siehe gelbe Markierung in der Karte). Vom Donauufer beträgt der Anstieg 50 Meter. Dank dieser im wahrsten Sinne des Wortes »guten Lage« ist Congatec selbst nicht von den Überschwemmungen betroffen. Die konzentrierten sich auf den Ortsteil Fischerdorf, an dem auch das Autobahnkreus liegt. Aber was heißt schon »nicht betroffen«, wenn die Zufahrtswege abgeschnitten sind und der Strom ausfällt...

Das Management schickte Bilder an die internationalen Standorte von Congatec nach San Diego und Taipeh. Dort stieß die Aktion sofort auf Unterstützung. Insgesamt kamen an allen Standorten und der Deggendorfer Zentrale 52.000 Euro zusammen, mit denen sich Congatec jetzt an einem Spendenaufruf der »Passauer Neuen Presse« beteiligt. Außerdem erhalten Congatec-Mitarbeiter bezahlten Sonderurlaub, wenn sie sich an den inzischen angelaufenen Aufräumarbeiten beteiligen.