Computermodule AMD Fusion auf ETX-Modul

Alternative zu Intels 855-Chipsatz: AMD-Fusion mit nativer Parallel-PCI-Unterstützung
Alternative zu Intels 855-Chipsatz: AMD-Fusion mit nativer Parallel-PCI-Unterstützung

Congatec bringt eine Serie von insgesamt sieben ETX-Modulen mit verschiedenen Varianten des AMD-Fusion-Prozessors auf den Markt. Die Botschaft: ETX hat Zukunft.

Die ETX-Module der Serie conga-EAF nutzen die Fusion-Prozessoren der AMD-G-Serie, vom Dual-Core-Prozessor T56N mit 1,6 GHz (18 W) bis hin zum sparsamen Single-Core T40R mit 1,0 GHz (5.5 W). ETX unterscheidet sich von anderen Computermodulen durch die native PCI Unterstützung. Die 32-bit-PCI-Unterstützung des AMD-Chipsatzes bringt wesentliche Vorteile bei der PCI-Bus-Latenzzeit im Vergleich zu PCI-Express-Bridges.

Nach Abkündigung der Intel-Chipsatzfamilie 855 war im Markt vor allem für ETX-Computermodule eine gravierende Lücke entstanden. Diese füllt Congatec mit der AMD-Fusion-Architektur. Die Fusion-Architektur selbst kombiniert CPU und den Grafikprozessor GPU (Graphics Processing Unit) zu einer Accelerated Processor Unit (APU).

Die Module sind mit dem Embedded Controller Hub »Hudson E1« bestückt und stellen eine leistungsfähige kompakte Zwei-Chip-Lösung mit bis zu 4 GB Single-Channel-DDR3-Speicher dar. Der integrierte Grafikkern verarbeitet flüssig HD-Videos im BluRay-Format (1080p), MPEG-2 und DivX (MPEG-4) Videos. An Grafikbefehlssätzen werden DirectX 11 und OpenGL 4.0 für 2D- und 3D-Bilddarstellung unterstützt sowie OpenCL 1.1. Die APU ist jeweils mit zwei unabhängigen Grafikcontrollern bestückt, die eine VESA-konforme Grafikausgabe mit Auflösungen bis 2560 x 1600 Bildpunkten liefert. Das Modul conga-EAF enthält neben den heute üblichen PC-Schnittstellen auch zwei serielle Schnittstellen, zwei EIDE-Kanäle sowie einen ISA-Bus. Hinzu kommen die Grafikschnittstellen LVDS, CRT, DisplayPort, HDMI oder DVI. Die Module sind ab sofort verfügbar.