Schweizer Electronic AG Umsatzanstieg fiel 2016 sehr moderat aus

Nicolas Schweizer, stv. Vorstandsvorsitzender (links), sowie Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic AG.
Nicolas Schweizer, stv. Vorstandsvorsitzender (links), sowie Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic AG.

Die Schweizer Gruppe hat das Geschäftsjahr 2016 mit einer leichten Umsatzsteigerung um 0,5 % auf 116,1 Mio. Euro (2015: 115,6 Mio. Euro) abgeschlossen. Das endgültige Konzern-EBITDA nach IFRS (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt 9,5 Mio. Euro (2015: 11,4 Mio. Euro)

Größere Produktneuanläufe, deren Rendite in der Ramp-Up Phase schwächer war, überproportional angestiegene Kosten für Personal sowie ein umfangreiches Investitionsprogramm belasteten das Ergebnis. Der Konzernjahresüberschuss verringerte sich auf 0,6 Mio. Euro (2015: 1,5 Mio. Euro). Im vergangenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen und Software in Höhe von 7,3 Mio. Euro (2015: 4,2 Mio.) durchgeführt. Schwerpunkt der Investitionen war die Beseitigung von Engpassbereichen, die durch steigende technologische Anforderungen des Produktportfolios aufgetreten sind. Ferner wurden im Berichtsjahr ein Blockheizkraftwerk und eine Telekommunikationsanlage installiert.

Schweizers Umsatzentwicklung ist getragen von weiteren Erfolgen bei den hoch komplexen Produkten aus dem firmeneigenen Technologieportfolio, deren Anteil am Gesamtvolumen auf 55 % (2015: 52 %) stieg. Die Automobilzulieferer waren auch im Jahr 2016 die größte Kundengruppe und repräsentierten mit 87,8 Mio. Euro mehr als 75 % des gesamten Absatzvolumens.

Erstmalig wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr auch Kunden aus der Luftfahrtbranche beliefert. Für die folgenden Jahre wird hier mit einer deutlichen Ausweitung gerechnet, da im Luftfahrtbereich insgesamt überdurchschnittlich hohe Marktwachstumsraten erwartet werden. Erfolge breiterer Vertriebsaktivitäten zeigten sich in der zunehmenden Internationalisierung der Absatzmärkte, insbesondere durch Umsatzausweitung in China, Südkorea und den Philippinen, aber auch auf dem amerikanischen Kontinent. Hier haben sich die Umsätze seit dem Jahr 2014 fast verdreifacht und betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,6 Mio. Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 % auf 158,4 Mio. Euro (2015: 149,1 Mio. Euro).