Verband 3-D-Druck e.V. Technologieförderung hat oberste Priorität

Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundeswirtschaftsministerium, dankte als Keynote-Speaker dem Verband 3DDruck für sein Positionspapier und die Impulse, um den 3D-Druck in Deutschland voranzubringen.
Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundeswirtschaftsministerium, dankte als Keynote-Speaker dem Verband 3DDruck für sein Positionspapier und die Impulse, um den 3D-Druck in Deutschland voranzubringen.

Der Verband 3DDruck e.V. ist die Interessenvertretung aller Akteure rund um die 3D-Druck-Technologie im deutschsprachigen Raum. Er bündelt die Interessen der Hersteller, der forschenden Institute und der Anwender, um einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu dieser Zukunfts-Technologie zu fördern.

Der Interessensverband für 3D-Drucktechnologie hatte Mitte August d.J. seine Jahresveranstaltung in Berlin durchgeführt. Über 50 Experten aus Unternehmen, forschenden Instituten, von Ausbildungseinrichtungen sowie von öffentlichen Fördereinrichtungen und Vertreter internationaler 3D-Druck-Organisationen diskutierten in den Reinbeckhallen auf dem früheren AEG-Gelände in Berlin-Schöneweide.

Bei dem Arbeitstreffen wurden verschiedene Aspekte und Themen rund um den 3D-Druck beleuchtet, und zwei zentrale politische Forderungen sind daraus hervorgegangen. Diese wird der Verband umgehend in die Politik hineintragen.

»Der zentralen Forderung, die insbesondere mittelständische Industrie stärker bei der Forschung und Entwicklung zu fördern, um international den Anschluss in dieser wichtigen Technologiesparte nicht zu verlieren, werden wir mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen Ausdruck verleihen«, sagte der Vorsitzende des Vorstands, Dr. Justus Bobke.

Die zweite Forderung bezog sich auf die Aus- und Weiterbildung: »Geradezu einstimmig ist unserem Verband die Aufgabe übertragen worden, diesen wichtigen Aspekt voranzutreiben. Bereits in den Schulen muss angesetzt werden, damit junge Menschen mit den Möglichkeiten der 3D-Drucktechnologie vertraut gemacht werden. Wir brauchen zudem praxisnahe und industrietaugliche Ausbildungsgänge, die zügig umgesetzt werden können und jene Fähigkeiten vermitteln, die die Industrie benötigt«, führte Bobke weiter aus.