RoHS und REACH Jahrestagung zum Thema »Material Compliance«

Die von tec4U-Solutions initiierte Fachtagung am 25. November d.J. in Saarbrücken fokussiert sich auf RoHS II und REACH, diskutiert deren Relevanz im Rahmen der CE-Kennzeichnung sowie Möglichkeiten der Umsetzung.

Die tec4U-Solutions GmbH bietet mit der Jahrestagung »Material Compliance« ein regelmäßiges Forum zum Erfahrungsaustausch bezüglich der Sicherstellung und Umsetzung von Regelwerken wie die europäische REACH-Verordnung und RoHS-Richtlinie. Diese umwelt- und materialrelevanten Vorgaben beschränken die Verwendung von Materialien und Substanzen innerhalb der Herstellung und dem Handel von elektronischen Produkten. Einige Substanzen beziehungsweise Substanzgruppen sind gänzlich verboten oder nur in speziellen Ausnahmefällen erlaubt. Andere müssen bei Überschreiten eines bestimmten Grenzwertes deklariert werden.

Eine Nichteinhaltung der Vorgaben kann zu hohen haftungsrechtlichen Konsequenzen bis hin zu Vermarktungsverboten führen. Die Anzahl dieser weltweit durch Gesetze, Normen und Richtlinien sowie Branchenstandards reglementierten Substanzen nimmt immer mehr zu und stellt die verschiedenen Industriebeteiligten vor vielfältige Aufgaben. Um die Vorgabenkonformität sicherzustellen, müssen diese in die Unternehmensprozesse integriert werden. Gefragt sind neben prozessseitigen Anpassungen, Lösungen für die Lieferantenkommunikation und das Materialdatenmanagement.

Hauptfokus der Veranstaltung liegt auf der Umsetzung von REACH und RoHS im Unternehmen. Während vormittags der Bereich der Vorgaben und deren Vollzugsumsetzung beleuchtet werden, widmet sich der Nachmittag ganz den Prozessen. In Form von Erfahrungsberichten unterschiedlicher Unternehmen der Elektronikindustrie werden sowohl die einzelnen Prozessvorgaben wie auch deren Umsetzung in der Praxis vorgestellt. Ziel ist es, die Teilnehmer mit Rüstzeug auszustatten, damit diese das Thema Material Compliance im eigenen Unternehmen beurteilen und entsprechende Maßnahmen einleiten können.