Leoni AG Fertigung von Bordnetzen für Autonomes Fahren

Vollautomatische Fertigung
Vollautomatische Fertigung

Auf der IAA (Stand D40, Halle 4.1.) stellt Leoni seine Zukunftslösungen für eine stärker automatisierte und roboter-gestützte Fertigung von Bordnetz-Systemen vor.

Autonom fahrende Autos werden den Trend zu mehr Sicherheits- und Assistenz-Systemen weiter beschleunigen. Auch die Vernetzung zwischen einzelnen Fahrzeugen sowie die Verbindung zwischen Autos und deren Umgebung nimmt zu. Die steigende Datenrate bei der Datenübertragung in künftigen Fahrzeugen stellt jedoch auch höhere Anforderungen an die Konfektion der Leitungen: Datenprotokolle und Sonderleitungen lassen sich nur sehr aufwendig manuell produzieren. Die Folge: Die automatische Fertigung von Datenleitungen wird sich zum Standard entwickeln. Einen hohen Anteil könnten dabei die Koax- bzw. Mini-Koax-Verbindungen darstellen. Leoni produziert hier vollautomatisch und konfektioniert Fakra-Leitungen.

Aber auch die Sicherheitsanforderungen an einzelne Produkte steigen: Neben niedrigen Ausfallraten fordern Automobilhersteller vermehrt eine Prozessüberwachung, die neben der Crimp-Kraft auch weitere Prozessparameter, wie z.B. die Bestückungskraft dokumentiert. Möglich ist das nach heutigem Stand der Technik nur durch eine automatisierte Fertigung.

Mensch und Roboter Hand in Hand

Derzeit laufen bei Leoni Versuche mit kollaborierenden Robotern: Dabei wird zum Beispiel deren Einsatz im Bereich der Leitungsvorbereitung getestet. Erste Beobachtungen zeigen: Die Zusammenarbeit mit dem Roboter entlastet den Mitarbeiter in der Produktion und steigert die Effizienz.

Ein weiterer Automatisierungsschritt betrifft den Warentransport mithilfe eines führerlosen Transportfahrzeugs ins Fertigwarenlager. Dort übernimmt ein Roboter die Ware und lagert diese in einem Hochregallager. Die Entnahme erfolgt anschließend sequenziert in der vom Kunden bestellten Reihenfolge. In Shanghai, China, ist dieses Verfahren bereits in Serienanwendung.