15 Jahre High Q Electronic Service Elektronik vom Prototypen bis zur Serienreife

Anton Hacklinger & Markus Granzer
Anton Hacklinger & Markus Granzer

In Zeiten von Globalisierung sind rein regionale Unternehmensausrichtungen selten geworden. Dass diese sehr erfolgreich sein können, zeigt der EMS-Dienstleister High Q Electronic Service. 2002 am Münchner Ostbahnhof gegründet, hat das Unternehmen eine beeindruckende Entwicklung genommen.

2002 gründeten Fritz Granzer, Vater von Markus Granzer, und Hacklinger die High Q Electronic Service GmbH. Als ehemalige Mitarbeiter eines führenden Münchner Technologieunternehmens übernahmen sie Auftragsarbeiten des Großkonzerns. »Zunächst wurde in den heimischen Kellern gearbeitet, aber mit der Zeit wurden die Aufträge immer umfangreicher, so dass wir uns die ersten Räumlichkeiten am Ostbahnhof anmieteten«, erinnert sich Hacklinger. In diesem Zuge wurde auch verstärkt überlegt, wie weitere Kunden gewonnen werden konnten. Beide Unternehmensgründer kannten sich in der Münchner Elektronikbranche hervorragend aus und so war schnell klar, dass sie in diesem Umfeld mit qualitativ hochwertiger EMS-Dienstleistung genügend Kunden finden sollten.

Das Dienstleistungsportfolio umfasst bis heute die gesamte Entwicklungs- und Fertigungskette von elektronischen Komponenten. »Viele unserer Kunden ziehen uns schon bei den ersten Entwicklungsschritten für ein Neuprodukt hinzu, da sie von Beginn an sicherstellen möchten, dass ihr Produkt schnell und effizient gefertigt werden kann«, erklärt Hacklinger. Über den Einkauf von Bauteilen, Leiterplatten und weiteren Materialien bis hin zu Produktionsplanung übernimmt High Q alle vorgelagerten Arbeiten. Die Fertigung, inklusive des Gerätebaus und der Produkttest werden im Anschluss termingerecht durchgeführt. »Den Bereich der Kabelkonfektionierung werden wir in den kommenden Monaten noch ausbauen«, blickt Granzer in die Zukunft.

Bis heute kommt ein Großteil der Kunden aus München und Umgebung sowie aus dem südlichen Bayern. Aber auch in anderen Bundesländern konnten Kunden gewonnen werden. »Grundsätzlich ist es uns egal, woher der Kunde kommt. Wir werden aber nicht aktiv in die Kundengewinnung in Hamburg oder Berlin einsteigen. Da konzentrieren wir uns weiter auf Bayern«, so Hacklinger. Ein konsequentes, nachhaltiges Wachstum ist für die beiden Geschäftsführer wichtig. »Wir haben eine soziale Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und deren Familien. Das heißt, dass jede Unternehmensentscheidung einen Einfluss auch auf deren Leben haben kann. Somit ist es für uns wichtig, dass wir wohlüberlegt Schritt für Schritt wachsen«, so Hacklinger und Granzer. Nicht ohne Stolz blicken sie dabei auf ein Siebtel ihrer Mitarbeiter, die seit zehn Jahren und mehr im Unternehmen angestellt sind.