Göpel electronic Dreidimensionale Sinterpasteninspektion während der Fertigung

Dreidimensionale Inspektion von Sinterpasten
Dreidimensionale Inspektion von Sinterpasten

Durch gezielte Anpassungen im hard- und softwaretechnischen Bereich ist es gelungen, die Lotpasteninspektionssysteme vom Typ SPI-Line 3D von Göpel electronic für die Inspektion von Sinterpasten mit den damit verbundenen besonders hohen Anforderungen zu erweitern.

Der Einsatz von Sinterpaste ist eine Alternative zur Verwendung klassischer Lotpaste. Diese Art der Verbindungstechnik ermöglicht hohe Kontaktfestigkeit und Materialverdichtung durch hohen Druck bei Produktionstemperaturen unterhalb des Hauptkomponentenschmelzpunktes.

Silbersinterkontaktierungen bieten in besonders anspruchsvollen Einsatzgebieten wie der Elektromobilität, der Photovoltaik oder bei Windkraftanlagen eine hohe Leistungsdichte sowie gute elektrische und thermische Leitfähigkeit unter hohen Einsatztemperaturen.

Bei der Silbersintertechnologie werden vergleichsweise großen Flächen mit weitaus dünneren Schichten (ca. 50 µm) als im herkömmlichen Lötverfahren (>100 µm) verbunden. Das stellt auch die Qualitätssicherung mittels 3D-Inspektionssystemen im Produktionsprozess vor besondere Herausforderungen. Göpel electronic hat daher das Lotpasteninspektionssystem SPI-LINE 3D für die enormen Anforderungen der Sinterpasteninspektion weiterentwickelt.

Das Herzstück des Systems, der High-Speed-3D-Messkopf, wurde in die Lage versetzt, auch die relativ dünnen Sinterpastenschichen exakt zu erfassen. Besonders bemerkenswert: Diese Präzisionssteigerung geht nicht mit einer Reduzierung der Inspektionsgeschwindigkeit einher. Auch mit den Erweiterungen gehört das SPI-LINE 3D zu den schnellsten und genauesten Pasteninspektionssystemen auf dem Markt. Softwareseitig wurden neben der exakten und schnellen Vermessung der Höhe, des Volumens und des Versatzes der aufgetragenen Sinterpaste weitere ausgefeilte Algorithmen zur Bewertung des Sinterpastendrucks integriert.

Die gelebte Philosophie, dem Anwender durch eine intuitive Software eine äußerst einfache Prüfprogrammerstellung zu ermöglichen, wird dadurch nicht eingeschränkt. Das System ist weiterhin voll per Touchscreen - ähnlich einem Tablet-PC - bedienbar.