3D-Fertigung Besonders leichtgewichtige Fördertöpfe

Die Rüfenacht AG zeigt auf der Automatica erstmals die neue Generation von Fördertöpfen, die im additiven 3D-Verfahren hergestellt werden.
Die Rüfenacht AG zeigt auf der Automatica erstmals die neue Generation von Fördertöpfen, die im additiven 3D-Verfahren hergestellt werden.

Als einziger Anbieter am Markt stellt Rüfenacht eine neue Generation von Fördertöpfen für Wendelförderer unter dem Markennamen Starbowl im additiven 3D-Verfahren aus Kunststoff her.

Sogenannte Wendelförderer werden als Zuführsysteme für Montage- oder Bearbeitungsprozesse genutzt. Dabei gelangen zumeist Kleinteile aus einem Fördertopf über einen Rüttelvorgang und eine Wendelbewegung nach oben auf eine Linearstrecke, wo sie nach dem Pick&Place-Prinzip entnommen und weiterverarbeitet werden. Bislang wurden die Fördertöpfe aus Stahl oder Kunststoff gefräst. Mit der Herstellung der Starbowl-Töpfe im additiven Verfahren beschreitet Rüfenacht einen völlig neuen Weg.

Die im additiven Verfahren hergestellten Fördertöpfe bieten den Anwendern eine ganze Reihe von Vorteilen. „Sie zeichnen sich durch eine hundertprozentige Reproduzierbarkeit aus. Sind die Geometrie-Daten einmal gespeichert, lassen sich identische Töpfe auf Knopfdruck herstellen. Im Vergleich zu gefrästen Töpfen erlaubt das additive Verfahren darüber hinaus eine wesentlich größere Gestaltungsfreiheit. Selbst Sonderlösungen wie sogenannte Tunnels zum Wenden der Teile sind problemlos machbar.

Die Starbowl-Fördertöpfe bringen noch einen weiteren Vorteil: Im Vergleich zu konventionellen Töpfen aus Stahl haben sie um bis zu 75 Prozent weniger Gewicht.