High Q Electronic Service GmbH Bei EMS-Partnern auf integrierte Dienstleistungen achten

EMS-Dienstleister ist die High Q Electronic Service GmbH
High Q Electronic Service GmbH als EMS-Dienstleister

Bei der Auswahl der Auftragsfertiger stellen Elektronikkunden oftmals den Preis oder die Lieferzeit in den Vordergrund. Dabei macht es Sinn, dass man als Kunde gerade auch auf integrierte Dienstleistungen von Seiten des EMS-Dienstleisters Wert legt.

In jeder Branche streben die Kunden nach den besten Einkäufen und Vertragsabschlüssen. Gerade aber bei komplexen, technischen Produkten und Dienstleistungen ist der auf den ersten Blick beste Abschluss nicht immer auch der langfristig profitabelste. Doch das Kundenverhalten verändert auch das Angebots- und Verkaufsverhalten von Anbieter und Verkäufer. Massive Preiskämpfe, auf Grund von eindeutigen Preisforderungen seitens der Kunden sind die Folge. Gerade in der Auftragsfertigung der Elektronikindustrie haben viele EMS-Unternehmen diesen Trend in den letzten Jahren zu spüren bekommen.

„Die Unternehmen, die in den letzten Jahren in puncto Materialplanung und Fertigungsmanagement ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, müssen heute mit einer Rendite von um 1 - 3 % auskommen. Eine solche Rendite lässt allerdings weder Investitionen zu, noch eine langfristige, sichere Unternehmensplanung. Das heißt, dass diese Unternehmen unter einem massiven Überlebensdruck stehen, der sie in Preiskämpfe mit der Konkurrenz treibt“, so Andreas Koch, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Perzeptron GmbH.

Letztere berät ein breites Kundenspektrum in der Elektronikindustrie und hat die Software MiG „Materialwirtschaft im Gleichgewicht“ entwickelt. MiG sorgt für ein ausgeglichenes Material- und Auftragsmanagement, bei dem Lieferfähigkeit und Kapitalbindung kontinuierlich ausbalanciert werden. Durch die maximale Transparenz und Systematik aller materialwirtschaftlichen Daten verbessert MiG die internen Prozesse nachhaltig.

Dass gerade eine professionelle Fertigungs- und Materialplanung Auftragsfertiger zu einer deutlichen Preisflexibilität verhilft, ist naheliegend. Aber auch die Endkunden ziehen vielseitigen Kundenutzen aus der Professionalisierung der Fertigungsprozesse. „Dank des Einsatzes von MiG haben wir eine permanente Transparenz bezüglich der vorhandenen Bauteile und der zu verarbeitenden Kundenaufträge“, so Anton Hacklinger, Geschäftsführer der High Q Electronic Service GmbH aus München.

Der Auftragsfertiger setzt die Software seit drei Jahren ein. Seitdem wurden die Fertigungsplanung und das Materialmanagement kontinuierlich verbessert. „Auf Grund der genauen Übersicht über die eingelagerten und noch zu bestellenden Bauteile können wir ganz genau planen, wann wir welches Bauteil verarbeiten können und wann wir welche Bauteile nachbestellen müssen. Darüber hinaus können wir auf Grund der Liefertermine der bestellten Bauteile unsere Fertigung sehr genau steuern und die Abläufe in der Produktion anpassen“, erklärt Hacklinger.

Die Auswirkungen dieser Transparenz merken sowohl der Einkauf, die Produktion sowie der Vertrieb. „Wir können durch diese Art der Materialsteuerung sehr genau vorhersagen, wann wir dem Kunden das bestellte Material bereitstellen können. Diese hohe Liefertreue zahlt sich auf Dauer aus, denn unsere Kunden müssen bei ihren Endkunden ebenfalls Liefertermine einhalten, die zum Teil mit erheblichen Konventionalstrafen versehen sind, wenn die Lieferung nicht pünktlich auf dem Hof steht“, beschreibt Patrick Wisniewski, Vertriebsmitarbeiter bei der High Q Electronic Service GmbH die vertrieblichen Vorteile.

Dank der genauen Steuerung und Planung sind auch hektische Bauteilnachkäufe durch den Einkauf sowie eilige Fertigungsumstellungen unnötig geworden. Des Weiteren kann der Bauteileinkauf vorrausschauend geplant werden, so dass die Bauteile rechtzeitig angeliefert werden. „Natürlich leiden wir auch unter den Preisschwankungen am weltweiten Bauteilmarkt, aber dadurch, dass wir frühzeitig wissen, was wann mit welchen Bauteilen produziert werden muss, können wir dann die Bauteile einkaufen, wenn der Preis aus unserer Sicht annehmbar ist“, führt Hacklinger weiter aus.