productware verwendet Dampfphasen-Reflow-Lötanlagen von Asscon 20 Jahre erfolgreiche Partnerschaft

Eine Dampfphasen-Reflow-Lötanlage von Asscon
Eine Dampfphasen-Reflow-Lötanlage von Asscon

Die productware GmbH, ein auf Low/Middle Volume/High-Mix spezialisiertes Electronic-Manufacturing-Services-Unternehmen, geht seit 20 Jahren im Bereich des Reflow-Lötens einen konsequenten Weg und verwendet ausschließlich Dampfphasen-Lötsysteme der Asscon Systemtechnik-Elektronik GmbH.

Mit Asscon Systemtechnik-Elektronik fand das EMS-Unternehmen productware Anfang 1995 einen Hersteller, dessen Lötanlagen deutliche technologische Alleinstellungsmerkmale aufwiesen. Diese waren für die hohen Anforderungen von productware bestens geeignet und von erheblichem Nutzen. Im Juni 1995 wurde die erste Dampfphasen-Lötanlage von Asscon, eine VP 53 Batchanlage, bei productware in Betrieb genommen. 

Dieses Dampfphasen-Lötsystem bietet viele Vorteile, da es die Leiterplatte und Bauelemente nicht überhitzt, die gesamte Baugruppe – auch bei den unterschiedlichsten Bauteilen und Massen – gleichmäßig erwärmt und eine genaue Einstellung der Temperaturgradienten ermöglicht. Zudem unterstützt es einen absolut oxidationsfreien Lötprozess ohne jegliche Zusatzstoffe (Stickstoff), hat einen hohen Wärmeübertragungskoeffizient und ermöglicht einen effizienten Energieeinsatz. Darüber hinaus verfügt die Anlage über besondere technologische Merkmale wie die optische Kontrolle des Lötprozesses und ein Entlötsystem für Bauteile, das in die Dampfkammer mit eingefahren werden kann und somit einen Bauteile und Substrat schonenden Entlötprozess abbildet. Diese Art der Auslötsysteme erfüllen auch noch heute ihren Zweck und finden beim SMD-Reworking ihre Anwendung. 

Kontinuierliche Aufwertung der Fertigungsanlagen

Im September 2002 wurde speziell für die bleifreie RoHs-Fertigung ein weiteres Lötsystem angeschafft, eine ASSCON VP 56 mit Inline-Automatisierung. Die besonderen technologischen Merkmale dieser Maschine sind neben der uneingeschränkten Eignung für bleifreie Lötprozesse, die Beeinflussung der Wärmeübertragung im Dampf selbst (externes Vorheizen ist nicht mehr notwendig), eine Temperaturgradienten-Überwachung und eine automatische Lötunterbrechung bei Erkennung des abgeschlossenen Lötvorgangs. Die VP-53-Lötanlage wird weiterhin bei der bleihaltigen Fertigung eingesetzt.

„Bei productware kommen schon seit jeher für unterschiedliche Prozesse separate Maschinen zum Einsatz. Das ist besonders für eine hohe Prozesssicherheit wichtig, da keine Prozesse auf einzelnen Maschinen umgestellt oder angepasst werden müssen, sondern jeder Prozess auf speziell dafür eingerichteten Maschinen abgebildet wird“, führt Marco Balling, Geschäftsführer von productware, weiter aus.   

Im Jahr 2009 investierte productware in ein VP-1000-66-Dampfphasenlötsystem mit Inline-Automatisierung, welches Baugruppenformate bis 600 mm x 600 mm bedienen kann. Für Exotenbestückung und Reparaturarbeiten schaffte sich das Unternehmen zwischenzeitlich auch zwei Labor-Lötsysteme an. 

Weitere Stärkung der Qualität und Produktionsprozesse

Um den gestiegenen Anforderungen der sogenannten Void-Freiheit von Lötstellen noch besser entsprechen zu können, installierte productware 2014 ein zusätzliches Inline-Vakuum-Dampfphasen-Lötsystem. Hierzu testete das EMS-Unternehmen im Vorfeld Anlagen unterschiedlicher Hersteller und kam relativ schnell zu dem Ergebnis, dass der Lötanlagenhersteller Asscon seine führende Marktstellung weiter festigen und insgesamt das stimmigste Anlagenkonzept anbieten konnte. Das für productware spezifisch angepasste Dampfphasen-Vakuum-Lötsystem VP6000 mit Multi Vakuum und Dynamic Profiling mit regelbarer Energieübertragung zur Einstellung flexibler Temperaturprofile und Echtzeitmessung jedes Lötvorgangs auf Produktebene ermöglicht auch eine gesicherte Rückverfolgbarkeit (Traceability).