Schutzschalter Verwandelt sich im Handumdrehen

Der PKE Motorschutzschalter kann in einen Leistungsschalter zum Schutz von Kabel und Leitungen verwandelt werden.
Der PKE Motorschutzschalter kann in einen Leistungsschalter zum Schutz von Kabel und Leitungen verwandelt werden.

Eaton baut mit den Auslöseblöcken PKE-XTU…CP sein Angebot rund um die elektronischen Motorschutzschalter PKE aus. Dank dieser Erweiterung kann der Anwender ein PKE-Grundgerät im Handumdrehen in einen Leistungsschalter nach IEC 60947-2 zum Schutz von Kabeln und Leitungen verwandeln.

Eaton bietet die neuen Auslöseblöcke in den zwei Varianten „Standard“ und „Erweitert“ an, wobei die Modelle „Erweitert“ mit Hilfe des neuen Funktionselementes PKE-SWD-CP die Anbindung des PKE-Leistungsschalters an das Verbindungssystem SmartWire-DT zulassen. Hierdurch ergibt sich eine kostengünstige Kommunikationslösung zur Überwachung des Leistungsschalters und der zu schützenden Verbraucher in der Energieverteilung.

Beide Varianten der PKE-Auslöseblöcke für den Anlagenschutz sind in den zwei Strombereichen 15 bis 36 A und 30 bis 65 A in der Baubreite 45 mm bzw. 55 mm erhältlich. Dabei zeichnet die PKE-Leistungsschalter ein hohes Kurzschlussausschaltvermögen von 50 kA/ 400 V aus. 

Im Gegensatz zum Motorschutz gestatten die Auslöseblöcke für Anlagenschutz es dem Anwender, die Auslöseschwelle der elektronischen Kurzschlussauslöser an unterschiedliche Kabellängen und -querschnitte anzupassen. Eine unsymmetrische Belastung hat keinen Einfluss auf das Auslöseverhalten, sodass der PKE-Leistungsschalter auch einphasige Verbraucher mit unterschiedlichen Bemessungsbetriebsströmen zuverlässig schützt.

Bei Anbindung der Auslöseblöcke an SmartWire-DT mithilfe der PKE-SWD-CP-Module kann der Anwender den Umfang der bereitgestellten Daten durch Auswahl des entsprechenden Datenprofils vorgeben. Neben den Kenndaten des Leistungsschalters (Schaltstellung, Einstellwerte, Auslösegründe, Schaltertyp) besteht die Möglichkeit, auch die Stromwerte jeder einzelnen Phase zu übermitteln. Zusätzliche Messgeräte und entsprechende Installationsaufwände, die normalerweise für diese Funktion erforderlich sind, entfallen.