Lapp-Gruppe Übernahme der CEAM Cavi Speciali

Mit der Übernahme von CEAM stärkt Lapp seine führende Rolle bei industriellen Datenübertragungssystemen.
Mit der Übernahme von CEAM stärkt Lapp seine führende Rolle bei industriellen Datenübertragungssystemen.

Die Stuttgarter Lapp Gruppe hat CEAM Cavi Speciali S.p.A. übernommen. Das Unternehmen mit 110 Mitarbeitern in Monselice, Italien, ist Hersteller von Datenleitungen für industrielles Ethernet und Feldbus. Außerdem übernimmt Lapp S.C. Fender Cables mit 20 Mitarbeitern in Cluj-Napoca, Rumänien.

Mit CEAM übernimmt Lapp ein innovatives und profitables Familienunternehmen. 2015 betrug sein Umsatz 23 Millionen Euro, hinzu kommen rund 3,5 Millionen Euro von Fender. CEAM und Fender gehörten bisher zur COFIMA Holding der beiden Gründer Franco und Carlo Magon. Mit CEAM verbindet Lapp bereits eine langjährige Partnerschaft. Georg Stawowy, Vorstand Technik und Innovation der Lapp Holding: „Mit der Übernahme stärken wir unsere erfolgreichen Markenprodukte Unitronic und Etherline. Dadurch wird Lapp zum Innovationsführer für leitungsbasierte Datenübertragungssysteme im Automationsumfeld.“ Franco Magon, einer der Gründer von CEAM und Fender betonte, die Lapp Gruppe und CEAM würden nicht nur im Bezug auf Technologie und Produkte sehr gut zusammen passen, sondern auch in ihren Werten: „Ethik, Innovation, Leistung und Service – diese Werte sind die Richtschnur für CEAM, und sie haben unser kleines Familienunternehmen mit dem Global Player Lapp zusammen gebracht.“ Und Carlo Magon ergänzt: „Für CEAM, für unsere Mitarbeiter und für unsere Kunden ist diese Übernahme eine sehr gute Nachricht, denn wir haben dadurch ganz neue Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten.“ CEAM wird seine Markenprodukte weiterhin an seine bestehenden Kunden liefern.
Kompetenzzentrum in Monselice
Lapp wird beide Produktionsstandorte weiterführen und stärken. Monselice soll in der Lapp Gruppe zum Kompetenzzentrum für die industrielle Datenübertragungstechnologie mit Forschung und Entwicklung sowie einem Testzentrum werden. Dort sollen unter anderem Lösungen zur schnellen und flexiblen Datenübertragung für Industrie 4.0 vorangetrieben werden.