Neues Rechenzentrum von skytron energy trans data elektronik liefert die passive Infrastruktur

Logo des Photovoltaik-Unternehmens skytron energy
Logo des Photovoltaik-Unternehmens skytron energy

Im Zuge der Erweiterung ihrer Geschäftsflächen hat das Photovoltaik-Unternehmen skytron energy ein neues Rechenzentrum errichtet. Die Netzwerkkomponenten für die passive Infrastruktur lieferte die tde – trans data elektronik GmbH.

Im Jahr 2014 stand skytron energy vor der Aufgabe, ihre zu klein gewordenen Geschäftsflächen zu vergrößern. Um das Platzproblem zu lösen, mietete das Technologieunternehmen eine weitere Etage im Gebäude des Firmenhauptsitzes an. Im Zuge der Erweiterung beschloss skytron energy, auch gleich das Rechenzentrum umzuziehen und im neuen Stockwerk komplett neu aufzubauen. Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte die Netzwerkanbindung der Büros über Cat.5e- und Cat.6-Verbindungen mit LSA-Technik. Die Verkabelung im Rack-to-Rack-Bereich realisierte das Unternehmen über Patchkabel. Ziel war es, die gesamte passive und aktive Netzwerkinfrastruktur im neuen Rechenzentrum in zentralen Racks zu konzentrieren.

Komplexe Anforderungen – eine Lösung

Die Anforderungen an das Projekt waren komplex. Zunächst galt es, die Netzwerkverkabelung der bereits genutzten Büroräume aus den alten Netzwerkräumen in das neue Rechenzentrum zu verlängern. Um den sehr hohen Sicherheitsanforderungen der skytron energy zu genügen, auf deren Systeme mehr als 7 Gigawatt (GW) installierte PV-Leistung gesteuert werden, standen die Techniker vor der Herausforderung, die Verlängerungsarbeiten während der normalen Geschäftszeiten vorzunehmen. In den neuen Räumlichkeiten musste neben der Cat6A-Neuverkabelung auch die Cat.5e-Altverkabelung integriert werden. Dazu verdoppelten die Netzwerktechniker die Anzahl der Netzwerkports in den Büroräumen. Aufgrund des Platzmangels sollte die neue Lösung eine hohe Portdichte bereitstellen können und außerdem flexibel genug sein, um spätere Änderungen und Erweiterungen werkzeuglos ohne LSA durchführen zu können.

Seitens der Abteilungen Hardware- und Embedded-Devices-Development kam der Wunsch, mit der neuen Rechenzentrumslösung komplexe Versuchsaufbauten flexibel und über alle Büroräume hinweg organisieren zu können. Dafür sah skytron energy fest installierte Test-Wände (Bild) mit bis zu sechs Netzwerkanschlüssen pro Arbeitsplatz vor. Außerdem wünschten sich die IT-Mitarbeiter eine Rechenzentrumslösung, die eine Konsolidierung und Optimierung der lokalen Virtualisierungs-Infrastruktur ermöglichte.