Rittal GmbH & Co. KG Schneller zum Schaltschrank

Rittal richtet die Lager- und Transportlogistik neu aus
Rittal richtet die Lager- und Transportlogistik neu aus

Mit dem Aufbau eines flächendeckenden Gebietsspeditionsnetzwerks hat Rittal seine Lager- und Transportlogistik in Deutschland neu ausgerichtet. Durch den massiven Ausbau digitaler Prozesse in der gesamten Logistikkette erhalten Kunden jetzt bestellte Serienprodukte in Deutschland binnen 24 Stunden.

Wer bis 14 Uhr bestellt, kann die Ware am nächsten Tag in Empfang nehmen. Möglich wird das durch ein flächendeckendes Gebietsspeditionsnetzwerk, das der weltweit führende Schaltschrank- und Systemanbieter in den letzten zwei Jahren in Deutschland aufgebaut hat. Es basiert auf einer vollständig digitalisierten und vernetzten Lager- und Logistikkette, die von der Bestellung des Kunden bis zur Auslieferung der Waren an den Kunden reicht.

»Unabhängig vom Lagerort haben unsere Kunden online Zugriff auf das volle Serien-Produktsortiment«, sagt Holger Michalka, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, globale Logistik und Service International: »Spätestens eine halbe Stunde nach der Bestellung wird diese in unserem SAP System erfasst und in den Lieferprozess überführt.« Sämtliche Bestelldaten sind dann über den gesamten Logistikprozess durchgängig verfügbar und können an jeder Stelle abgerufen werden. Sind Produkte an einem Standort nicht verfügbar, werden sie von Rittal über Nacht vom Zentrallager zum regionalen Spediteur nachgeliefert.

Wenn die Sonne aufgeht, sind alle Bestellungen auf der Ladefläche und können zugestellt werden. Noch an der Laderampe des Lkw werden die Sendungsdaten erfasst, so dass die Bestellung über ein Track- and Trace-System verfolgt werden kann: »Die Konsolidierung des kompletten Auftrags erfolgt erst auf der letzten Meile beim Gebietszustellspediteur«, so Michalka: »Das ist Logistik 4.0 und in Deutschland einzigartig.«

Das bedeutet auch: Der 24-Stunden-Lieferservice bei Rittal funktioniert deutschlandweit mit nur einem Speditionsumschlag: »Damit konnte nicht nur, die Geschwindigkeit, sondern auch die Lieferqualität um 25%  verbessert werden«, so  Andreas Nögel, Leiter globale Logistik.

24-Stunden-Lieferung bald auch europaweit

Zusätzlich zum ausgeklügelten Liefersystem hat Rittal seine großen Distributionszentren in Haiger oder Rittershausen von der reinen Nachschubabwicklung auf Einzelkunden-Kommissionierung umgestellt. So liefern die Zentren also nicht nur an kleinere Logistikstandorte, sondern auch direkt an den Kunden, gestützt durch vollständig digitale Prozesse.

Schon heute rollen jeden Tag rund 150 Lkw aus Hessen in die Welt. Zukünftig soll die digitalisierte Lieferkette auch weltweit ausgerollt werden. Der erste Schritt ist die Umstellung der Lager- und Logistikprozesse in Europa. »Unser Anspruch ist es, schneller, besser und überall verlässlich zu liefern«, so Michalka: »Damit wollen wir den Kundenvorteil nachhaltig steigern.«