125 Jahre Stäubli Gruppe Qualität und Innovation als treibende Kräfte

Zur Stäubli Gruppe gehört die Firmentochter Stäubli Electrical Connectors, die u.a. das modulare Steckverbindersystem CombiTac für Signale, Daten, Leistung, Fluid und mehr produziert
Zur Stäubli Gruppe gehört die Firmentochter Stäubli Electrical Connectors, die u.a. das modulare Steckverbindersystem CombiTac für Signale, Daten, Leistung, Fluid und mehr produziert

2017 begeht die Stäubli Gruppe ihr 125-jähriges Bestehen. Um diesem Ereignis besonderen Nachdruck zu verleihen, feiert die Stäubli Gruppe ihren Geburtstag in Form eines Jubiläumsjahrs in 29 Ländern weltweit.

Die Fäden zweier Familien verwoben sich im ausgehenden 19. Jahrhundert, der Blütezeit der Textilindustrie, zu einem unternehmerischen Muster: Rudolph Schelling und Hermann Stäubli bewiesen 1892 kaufmännischen Instinkt und technisches Geschick, als sie im schweizerischen Horgen die Firma »Schelling & Stäubli« gründeten. Das Unternehmen entwickelte sich seither von einer »mechanischen Werkstätte« zu einem internationalen Mechatronik-Unternehmen, das heute für seine führenden Technologien von Industriekunden weltweit geschätzt wird.

Der Zeit immer ein Stück weit vorausdenken

Die Entwicklungen der vergangenen 125 Jahre drücken Kontinuität und Innovationsbegeisterung aus, die das Unternehmen stark machten: 125 Jahre Leidenschaft für Innovation lautet daher das Motto im Jubiläumsjahr 2017. Zeitgemäße technologische Weiterentwicklungen und visionäre Ideen formten ein Unternehmen, das im neuen Jahrtausend genauso erfolgreich agiert wie Ende des 19. Jahrhunderts.

»Leidenschaftliches Erfindertum und höchste Qualitätsansprüche gepaart mit Zuverlässigkeit, Kundenorientierung und einer auf Langfristigkeit ausgerichteten Strategie sind Werte, die in der Stäubli-Familie seit Generationen weitergegeben werden, um auch den nachfolgenden Generationen ein modernes, zukunftsfähiges Unternehmen übergeben zu können«, sagt Rolf Strebel, CEO der Stäubli-Gruppe. »Das bedeutet, nachhaltig und rentabel zu wirtschaften, wie auch technologisch gesehen der Zeit immer ein Stück weit voraus zu denken, um den Kunden wertschöpfende Lösungen anbieten zu können.«

Von der Schaftmaschine zum kollaborativen Industrieroboter

Im ausgehenden 19. Jahrhundert boomte die Textilindustrie. Schelling & Stäubli wurde zum wichtigen Lieferanten im Webereigewerbe mit einem Fokus auf Schaftmaschinen. Hermann Stäubli erwarb sein Wissen zunächst durch die Reparatur von Importprodukten. Daran lernte er und setzte sich schnell zum Ziel, ein besseres Produkt herzustellen.

Sein Anspruch: höchste Qualität und eine ausgeprägte Kundenorientierung. Er wollte nichts weniger als die besten Schaftmaschinen bauen, damit Webereien optimale Resultate erzielen konnten. Schon damals hegte Stäubli hohe Anforderungen hinsichtlich einer effizienten Produktion, sprich: mehr Gewebe günstiger, in besserer Qualität und mit einer größeren Vielfalt an Mustern herstellen zu können.

1893 lieferte »Schelling & Stäubli« dann die erste Schaftmaschine als Eigenkonstruktion aus. Im Jahr 1900 folgte die Weiterentwicklung zur ersten Papierkarten-Schaftmaschine, ausgerüstet mit einem Einlesesystem wie es heute noch verbreitet ist. Nach dem Tod von Rudolph Schelling, übernahm das Unternehmen 1909 den Namen Stäubli. 

Geografische Ausdehnung und Portfolioerweiterung

Seit 1892 ist die Stäubli Gruppe sowohl technologisch als auch geografisch substanziell gewachsen. Bereits 1909 errichtete Stäubli seine erste Produktionsstätte in Frankreich, gefolgt von Werken in weiteren europäischen Ländern sowie Nord- und Südamerika und China. Im Zeitalter von digitaler Transformation und Industrie 4.0 setzt Stäubli seinen dynamischen Weg als technologischer Vorreiter für das Zusammenwirken von Mensch und Maschine in einer der fortschrittlichsten und innovativsten Industriebranchen fort.