Tsubaki Kabelschlepp Komplettlösung für ein Heavy-Duty-Kransystem

Der Tower Crane ist für eine Bewegung von 180° ausgelegt und muss extremen Seebedingungen standhalten
Der Tower Crane ist für eine Bewegung von 180° ausgelegt und muss extremen Seebedingungen standhalten

Für einen Turmdrehkran des Herstellers AXTech, der auf dem gigantischen Multifunktionsschiff »North Sea Giant« im Offshore-Business zum Einsatz kommt, konstruierte und realisierte Tsubaki Kabelschlepp eine massive Edelstahl-Energiekette inklusive Stützkonstruktion.

Mit einer Hebekapazität von 420 t ermöglicht es der innovative SHS Tower Crane des renommierten norwegischen Herstellers AXTech, in der Nordsee Unterseeanlagen sowie technische Einrichtungen zu installieren und zu warten: Mit einem Bewegungsradius von 180° kann er schwere Anlagen und Einrichtungen von Deck des Schiffes in die See heben. 15 Hydraulikschläuche mit einem Arbeitsdruck von über 450 bar stellen die Versorgung des Krans sicher. Aufgrund der Drehbewegung des Kranes ist es erforderlich, die Schläuche während der Bewegung zu führen. Diese Aufgabe übernimmt ein maßgeschneidertes Energieführungssystem von Tsubaki Kabelschlepp. Das Kransystem selbst wird durch die Firma TechnipFMC, einem weltweit führenden Anbieter in der Öl- und Gasindustrie, betrieben und gewartet.

»Die Energieversorgung des Kranes ist eine entscheidende Schnittstelle, von der die Funktion und vor allem die Sicherheit der gesamten Einrichtung abhängt«, erläutert Jens Stadter, Vice President Cable Carrier Systems, Tsubaki Kabelschlepp Group. Die Konstruktion von passenden Energieführungssystemen ist folgerichtig eine anspruchsvolle Aufgabe: »Bei dieser Anwendung haben wir es mit schwankenden Lasten von bis zu 400 t zu tun – eine Herausforderung, die durch die extremen Bedingungen auf hoher See noch verschärft wird.« Der Hintergrund: Die Energieführungen befinden sich am Fuß bzw. der Basis des Kranes, wenige Meter über der Wasseroberfläche – sie sind somit regelmäßig zu 100 % dem Salzwasser ausgesetzt. Gleichwohl müssen sie auch bei extremen Wetterbedingungen unterbrechungsfrei funktionieren. Wichtig ist zudem eine hohe Stabilität der Energieführungsketten, die die Schiffsbewegungen aufgrund des rauen Seeganges berücksichtigt.