Jahresbilanz der Ziehl-Abegg Im Jahr 2017 um rund 12 Prozent gewachsen

Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl präsentiert den neuen Radialventilator ZAvblue.
Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl präsentiert den Radialventilator ZAvblue.

Ziehl-Abegg hat 2017 um rund 12 Prozent zugelegt, denn der Umsatz ist von 484 Mio. Euro auf 540 Mio. Euro angestiegen. Die Mitarbeiterzahl hat ein Rekordhoch von gut 3900 erreicht.

Das Umsatzwachstum findet rund um den Globus statt. »In Asien sowie in Nord- und Südamerika sind unsere Erwartungen deutlich übertroffen worden«, betont der Vorstandsvorsitzende Peter Fenkl. Doch auch in Ländern, in denen der Umsatz vor wenigen Jahren durch politische Verwerfungen halbiert worden ist, haben wieder gut im zweistelligen Prozentbereich zugelegt. Als Beispiel verweist der Firmenchef insbesondere auf die Ukraine und Russland. Die neue Gesellschaft von Ziehl-Abegg in Dubai erweise sich als guter Startpunkt für Geschäfte im Mittleren Osten. Selbst vermeintliche Krisenländer wie der Iran seien gerade beim Geschäft mit Aufzugsmotoren auf einem aufsteigenden Weg.

Das Umsatzwachstum geht einher mit einem Aufbau der Belegschaft. Weltweit waren vor Jahresfrist 3550 Menschen bei Ziehl-Abegg beschäftigt, jetzt sind es 3900. In Hohenlohe ist die Zahl von 2000 auf 2200 angestiegen. »Dieses schnelle Wachstum fordert uns nicht nur bei der Produktion sondern auch in der Integration neuer Mitarbeiter«, verdeutlicht Fenkl und fügt hinzu: »Auch die Lieferanten müssen den rasanten Umsatzzuwachs mitgehen können.« 

Auch Ziehl-Abegg hat die Produktionsmöglichkeiten verbessert und ausgebaut. Im zurückliegenden Jahr hat das Unternehmen bei den Investitionen einen Spitzenwert von 43 Mio. Euro erreicht.