Flexleitungen Gefaltet und geschirmt - je nach Einsatzfall

Flexleitungen, die für den jeweiligen Einsatzfall gefaltet werden können
Flexleitungen, die für den jeweiligen Einsatzfall gefaltet werden

Flexleitungen kommen hauptsächlich im Raster 0,5 mm oder 1 mm zum Einsatz. Ihre Vorteile liegen im geringen Platzbedarf, der Flexibilität der Verbindung und einer hohen Anzahl von möglichen Biegezyklen.

Die Leitungen bestehen im wesentlichen aus zwei Kunststoffträgerfolien, welche die Leiter nach außen und gegeneinander isolieren. An den Enden einer Leitung sorgt ein Verstärkungsband für die vom Steckverbinder geforderte Enddicke (meistens 0,3 mm). Sie eignen sich in der Regel für eine Strombelastbarkeit von 0,5 A und können, um den mechanischen Gegebenheiten der Applikation gerecht zu werden, gefaltet produziert bzw. geliefert werden. Dabei wird das Material unter Druck und Temperatur in Form gebracht, damit es die Faltung in der Anwendung stabil behält.

Falls die Übertragungsstrecke empfindlich oder kritisch im Hinblick auf Störstrahlungen ist, werden die Flexleitungen mit einem statischen Schirm versehen. Der Schirm ist nach außen isoliert. Er wird meistens über eine Kontaktierung mit einem oder mehreren Leitern verbunden (oft symmetrisch), um Ladungen abzuleiten.

Darüber hinaus werden die Flexleitungen der Firma ElectronAix in Asien auf neuesten Automaten hergestellt. Die Position der verwendeten Leiter wird im Prozess geregelt. Dadurch ist die Position sehr genau, was für eine gute Kontaktgabe mit dem Steckverbinder entscheidend ist.

Der statische Schirm wird mit einer zusätzlichen Aluminiumfolie realisiert. Somit ist ein solider statischer Schutz gewährleistet. Die Kontaktierung erfolgt über zusätzliche „Drain Wire“. Das minimiert den Übergangswiderstand zwischen dem Schirm und der Schaltung.