Neue Filmkondensatoren für Umrichter FTCAP engagiert sich im Innovationscluster Leistungselektronik

Dr. Thomas Ebel, Geschäftsführer der FTCAP GmbH
Dr. Thomas Ebel, Geschäftsführer der FTCAP GmbH

Der Kondensatorenspezialist FTCAP beteiligt sich am neu gegründeten Innovationscluster Leistungselektronik für regenerative Energieversorgung. Im Rahmen des vom Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie koordinierten Projekts werden Umrichtertechnologien für Windenergieanlagen erforscht.

Der Innovationscluster Leistungselektronik für Regenerative Energieversorgung hat es sich zum Ziel gesetzt, die leistungselektronischen Komponenten für Windkraftanlagen im MW-Bereich zu verbessern. Im Mittelpunkt des Projektes stehen innovative Systemkonzepte für Hauptumrichter von Windenergieanlagen. Schwerpunkte sind die deutliche Erhöhung der Zuverlässigkeit, des Wirkungsgrades und der Leistungsdichte der eingesetzten Komponenten.

Das Konsortium besteht aus den in Schleswig-Holstein ansässigen Firmen Vishay Itzehoe GmbH, Danfoss Silicon Power GmbH, Reese & Thies, FTCAP und Senvion SE sowie den akademischen Einrichtungen der Christian-Albrechts-Universität, der Fachhochschule Kiel und der Fachhochschule Westküste. Das Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie in Itzehoe ist der Koordinator des Innovationsclusters in Schleswig-Holstein. Die Landesinteressen werden durch die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) vertreten.

Den aktiven Beitrag von FTCAP an diesem Projekt erläutert der Geschäftsführer Dr. Thomas Ebel: „Ein Windrad sollte möglichst viele Jahre laufen, ohne dass Wartungsarbeiten anfallen. Um das gewährleisten zu können, müssen auch bei den Kondensatoren neue Wege beschritten werden.“ Hoffnungsträger ist dabei das Hochtemperatur-Dielektrikum PEN-HV, das Einsatztemperaturen bis 125 °C erlaubt. Die damit ausgerüsteten Filmkondensatoren sollen im Rahmen des Forschungsprojekts getestet und mit zwei Standard-Kondensatoren verglichen werden.