Lapp-Gruppe Forschungsmodul für die Fabrik von morgen

Am Beispiel der Produktion eines Visitenkartenhalters demonstrierte Lapp die durchgängige Verwendung von Industrial Ethernet als Kommunikationsmedium, und zwar im Rahmen des Forschungsprojekts SmartFactoryKL.
Am Beispiel der Produktion eines Visitenkartenhalters demonstrierte Lapp die durchgängige Verwendung von Industrial Ethernet als Kommunikationsmedium, und zwar im Rahmen des Forschungsprojekts SmartFactoryKL.

Die gesamte Verbindungstechnik, welche die Forschungsfabrik SmartFactoryKL benötigt, um die Vision der "Industrie 4.0" Realität werden zu lassen, hat die Lapp-Gruppe beigesteuert. Das Unternehmen lieferte dazu unter anderem energieführungskettentaugliche Ethernet-Leitungen und X-codierte M12-Datensteckverbinder.

„Plug & Produce“ – so lautet das Motto der industriellen Produktion der ­Zukunft. Dass dieses Fertigungsmodell heute bereits funktioniert, zeigt das Forschungsprojekt SmartFactoryKL des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), das auf der diesjährigen Hannover-Messe präsentiert wurde. Die gesamte Verbindungstechnik, welche für die Forschungsfabrik SmartFactoryKL benötigt wurde, um hier bereits die Vision der Industrie 4.0 Realität werden zu lassen, hat passend dazu die Lapp-Gruppe entwickelt. Das Unternehmen Lapp Kabel ist zudem verantwortlich für das Modul „Qualität und Kommissionierung“, mit dem gezeigt wird, wie Industrial Ethernet alle Ebenen der modernen Fertigung miteinander kommunizieren lässt.

Gemeinsam mit rund einem Dutzend namhafter Industriepartner und Branchengrößen hat das DFKI mit der SmartFactoryKL erstmalig eine vollständige Produktionslinie realisiert, in der die einzelnen Module unterschiedlicher Hersteller mit verschiedenen Steuerungsarchitekturen nahtlos zusammenarbeiten.
Mit Hilfe sogenannter „digitaler ­Produktgedächtnisse“ lassen sich auf der vollautomatisierten Produktionsanlage die Abläufe dezentral steuern und auf diese Weise verschiedene Produktvarianten ganz nach den Bedürfnissen des individuellen Kunden herstellen. Die einzelnen Produktionsmodule erkennen dabei die Anlagentopologie automatisch, so dass diese im laufenden Betrieb sogar erweitert oder umgebaut werden kann und innerhalb von Minuten wieder einsatzfähig ist. Die so konzipierte Fertigung wird damit hochflexibel und eine wirtschaftliche Produktion mit Losgröße 1 rückt in greifbare Nähe.