Mittelstands-Initiative Das Thema Nachhaltigkeit vorantreiben

Die Projektpartner gaben im Gräflichen Park Bad Driburg den Startschuss für die Nachhaltigkeitsinitiative. Mit dabei: WAGO-Personalleiterin Tordis Eulenberg (links, stehend). Bild: Silke Riethmüller
Die Projektpartner gaben im Gräflichen Park Bad Driburg den Startschuss für die Nachhaltigkeitsinitiative. Mit dabei: WAGO-Personalleiterin Tordis Eulenberg (links, stehend). Bild: Silke Riethmüller

WAGO engagiert sich als Partner beim bundesweiten Forschungsprojekt "Fokus Nachhaltigkeit" der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Paderborn und der Bertelsmann Stiftung. Insgesamt 200 Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben sich bereits der Initiative angeschlossen.

Im Rahmen des von der Fachhochschule initiierten und in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung entwickelten Projektes sollen Best-Practice-Beispiele aufgezeigt werden, um die vielfältigen Möglichkeiten zu beleuchten, mit denen Unternehmen ihrer sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Dies soll unter anderem in Form eines regen Erfahrungsaustausches der Unternehmen geschehen.

WAGO will dazu seinen Beitrag leisten: Das Unternehmen definiert den Begriff der Nachhaltigkeit durch kontinuierliches soziales, ökologisches und ökonomisches Handeln. In diesen Bereichen unternimmt die Firma große Anstrengungen, um beispielsweise die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern oder Ressourcen zu schonen. Unter Experten gelten die vielfältigen Umweltschutz- und Energiesparmaßnahmen als richtungweisend: WAGO ist als eines der ersten Unternehmen in Deutschland nach der internationalen Norm für Energiemanagementsysteme gemäß DIN EN ISO 50001 zertifiziert worden.

Dabei hat der Verbindungs- und Automatisierungstechnikhersteller die Energieversorgung der Zukunft fest im Blick: Der Betrieb engagiert sich stark für die Schaffung intelligenter Stromnetze in Deutschland, sogenannter Smart-Grids. Den in dezentralen, kleinen Einheiten produzierten Strom – beispielsweise aus Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerken, aber auch aus Windenergieanlagen oder Biogasanlagen – zu speichern und in virtuellen Kraftwerken zusammenzuführen, ist eine der großen Herausforderungen im Rahmen der Energiewende.