M12-Steckverbinder Bringen Power auf die Leiterplatte

M12-Steckverbinder mit einsatzfertig vorkonfektionierten Litzen oder Rundleitungen eignen sich für kostengünstige Anschlusskonzepte im Schaltschrankbau sowie bei Geräten.
M12-Steckverbinder mit einsatzfertig vorkonfektionierten Litzen oder Rundleitungen eignen sich für kostengünstige Anschlusskonzepte im Schaltschrankbau sowie bei Geräten.

Das durchgängige Anschlusskonzept der M12-Geräteanschlusstechnik bietet dem Anwender vielfältige Lösungen. Dazu gehört der Service-freundliche M12-Feldanschluss mittels einsatzfertiger umspritzter „Plug&Play“-Anschlussleitungen ebenso wie die feldkonfektionierbaren Steckverbinder, die mittels Schnellanschlusstechnik angeschlossen werden.

Steckverbinder der Baugröße M12 sind heute Industriestandard – bei der Verkabelung von Sensoren und Aktoren sowie bei Signal- und Datenübertragung von Maschinen und Anlagen sind sie unverzichtbar. Mit den dynamisch wachsenden Anforderungen an die Steuerungs-komponenten wachsen aber auch die Anforderungen an die Verkabelungs- und Verbindungstechnik. Die Geräte werden kompakter, und gleichzeitig müssen die elektrischen Schnittstellen immer mehr Funktionen erfüllen.

Durchgängigkeit und Vielfalt bis ins Geräte-Innere

Das Spektrum der M12-Verbindungstechnik entwickelt sich dynamisch weiter. Deutlich wird dies unter anderem am Beispiel der Produktfamilie M12 Power, die Phoenix Contact für den Leistungsanschluss von kompakten Motoren und Geräten entwickelt hat. Die Erweiterung des M12-Steckverbinder-Standards auf die Leistungsübertragung schließt eine Lücke, denn der Anwender kann seine Geräte nun durchgängig mit M12-Technik anschließen. Möglich wird damit eine 17-polige Signalübertragung, eine Datenübertragung bis 10 Gbit/s und jetzt auch eine Leistungsversorgung bis 630 V und 12 A Dauerstrom.

An die Integrationsfähigkeit der M12-Anschlusstechnik beim Gerätedesign stellen unterschied-lichste Applikationen sehr differenzierte Anforderungen. Dabei spannt sich der Bogen vom Gerätesteckverbinder mit fest vorkonfektionierten Anschlusslitzen bis hin zu geschirmten Rundleitungen (Bild 1), die nicht nur in der Schaltschrankverkabelung zum Einsatz kommen, sondern auch bei Geräten mit flexiblen Verbindung zwischen Gehäuse und Leiterplatte.