Rundsteckverbindungen Bereit für die Highspeed-Datenkommunikation

M12-Steckverbinder mit x-codiertem Steckgesicht
M12-Steckverbinder mit x-codiertem Steckgesicht

Nachdem mit der Etablierung von Industrie 4.0 mehr Datenaustausch zwischen Unternehmen und Unternehmensapplikationen (Maschine-zu-Maschine-Kommunikation) bis in die Feldebene hinein stattfindet, sind immer höhere Datenübertragungsraten gefragt. Mit den X-kodierten M12-Steckverbindungen (IEC61076-2-109), wie sie u.a. Harting anbietet, wird dieser Forderung nun der Weg geebnet.

Für die Datenkommunikation in der Industrie war die Weiterentwicklung des M12-Steckverbinders unumgänglich. Das Konzept der Industrie 4.0 verlangt leistungsfähigere Kanäle zur Datenübertragung, insbesondere höhere Datenübertragungsraten bei geringer Fehlertoleranz. Die Harting Technologiegruppe hat deshalb die Entwicklung eines neuen Industriestandards und die IEC-Zertifizierung für den M12 mit vorangetrieben, unter anderem, um herstellerübergreifend einheitliche Steckgesichter zu erreichen. Der Kundennutzen: Dank der neuen IEC-Norm gibt es weltweit ein einheitliches Steckgesicht, was für den Anwender Investitionssicherheit bedeutet.

Hohen Anforderungen wird entsprochen

Die Anforderungen an das M12-Format variieren im großen Spektrum der Anwendungen, das von der Verkehrs- über die Energietechnik bis zur industriellen Automatisierung reicht. Um den äußerst hohen Anforderungen an die Vibrationsbeständigkeit von Steckverbindungen z.B. in der Verkehrstechnik gerecht zu werden, hat die Firmengruppe M12-Kabelsteckverbinder mit Crimpanschlusstechnik entwickelt. Denn Crimpanschlüsse laufen auch bei lang anhaltender starker Vibration nicht Gefahr, sich zu lockern oder gar zu lösen.
Für die Daten-, Signal- und Leistungsübertragung in der Verkehrstechnik stehen derzeit zwei verschiedene Kontaktarten zur Verfügung, die sich an Kabeln mit Durchmessern zwischen AWG 23 und AWG 28 anbringen lassen:

- die Crimpanschluss-Technik: Ein Kontakt wird von einem Leiter durch kontrollierte Verformung gasdicht umschlossen.

- die Insulation Displacement Contact (IDC)-Technik: Eine Schneidklemme durchdringt die Aderisolierung und kontaktiert die Kabellitzen. Hartings IDC-Technik trägt den Namen Harax, die auf einem Harting-Patent beruht.

Für den Einsatz eines M12-Steckverbinders darf der Kabelaußendurchmesser (wie marktüblich) maximal 8,8 mm betragen. Die Bedruckung des Kontaktträgers mit den konventionellen Kabelfarben erleichtert die Konfektionierung ebenso wie die Montage und Wartung. Mithilfe der Farbgebung lässt sich die Lage der Kontakte stets korrekt bestimmen. Beim Einlegen in den Isolierkörper schnappen die Kontakte zudem hörbar ein, so dass der Montierende stets sicher sein kann, dass er einen leistungsfähigen Kontakt hergestellt hat.