Silica Neue Design-Support-Strategie: »Power ’n More«

Karlheinz Weigl, Regional VP Sales Central Europe und Executive Sponsor für Power ’n More erklärt: „Mit dem anhaltenden Trend nach Energieeinsparung in elektronischen Systemen benötigen Entwickler immer mehr Unterstützung, um mit den ständig neuen Anforderungen, Vorschriften und Richtlinien Schritt zu halten."
Karlheinz Weigl, Regional VP Sales Central Europe und Executive Sponsor für Power ’n More erklärt: »Mit dem anhaltenden Trend nach Energieeinsparung in elektronischen Systemen benötigen Entwickler immer mehr Unterstützung, um mit den ständig neuen Anforderungen, Vorschriften und Richtlinien Schritt zu halten.«

Der Distributor Silica startet mit »Power ’n More« eine neue Design-Support-Strategie, um sich als der Power-Experte auf dem europäischen Markt für Halbleiterdistribution zu etablieren. Im Rahmen von Power ’n More baut der Distributor Know-how auf, um seine Kunden in der Leistungselektronik kompetent beraten zu können.

Der Distributor Silica hat das Trendthema Energieeffizienz für sich entdeckt und will seine Kunden bei der Energieeinsparung in elektronischen Systemen stärker unterstützen. Die Entwickler müssen sich ja bekanntlich mit ständig neuen Anforderungen, Vorschriften und Richtlinien auseinandersetzen. Der in Poing bei München ansässige Distributor will nun die Know-How-Defizite der Verkäufer in diesem Bereich kompensieren. Mit Power ’n More möchte sich Silica, ein Unternehmen der Avnet-Gruppe, als der Powerexperte bei europäischen Kunden und Lieferanten etablieren. Um dies zu erreichen, wurde im letzten halben Jahr umfassend in die Ausbildung der Applikationsingenieure investiert. Es gibt jetzt 14 dedizierte Power-FAEs, die insgesamt an mehr als 1700 Personen-Stunden Training teigenommen haben. Aber auch 25 Analog-FAEs und 55 Digital-FAEs durften 800 bzw. 400 Personen-Stunden Weiterbildung in der Leistungselektronik genießen. Außerdem wurden alle Vertriebsmitarbeiter in verschiedenen Bereichen rund um Power und Power-Management geschult.

Schulungen und Trainings sind nur der Anfang eines ganzheitlichen Ansatzes, der den Kern der Power ’n More-Strategie bildet. Die technische Unterstützung wird künftig von Beratung bei Systemspezifikation, Architekturdefinition und Topologie bis hin zur Hilfestellung bei der Auswahl der am besten geeigneten Produkte reichen. Zudem unterstützen die FAEs ihre Kunden bei Simulation und Analyse ihrer Leiterplattendesigns oder helfen bei EMV-Problemen. Neben der personellen Unterstützung mit FAEs, investiert Silica auch in die eigene technische Ausstattung. So wird Silica von Juli 2013 bis Ende des Jahres fünf voll ausgestattete Power-Labors in Europa einrichten. Diese werden mit Oszilloskopen, elektronischen Lasten und Simulationsrechnern bestückt, um sämtliche Entwicklungsbelange ihrer Kunden unterstützen zu können. Ebenso wie bei der Mikrocontroller-Initiative Core ’n More fokussiert der Distributor seine Investitionen besonders auf die Länder Deutschland, Italien, Großbritannien, Frankreich sowie Skandinavien.

Die eigenen Applikationsingenieure verbinden die entsprechende Power-Expertise mit dem umfangreichen Fachwissen aus spezifischen Anwendungsgebieten, wie z.B. Industrieelektronik, Home Automation, Identifikation, Lighting und anderen Marktsegmenten. Dass bedeutet, dass die technische Unterstützung die Kunden von der Idee bis zur Produktion begleitet, unabhängig von der Branche, in der sie arbeiten. Dabei werden die eigenen Fachleute durch ein Netzwerk von unabhängigen Power-Design-Beratern unterstützt, von denen jeder in der Lage sein sill, den Kunden schlüsselfertige Lösungen für ihr Power-System-Design bereitzustellen.

Power ’n More wird intensiv von Silicas Herstellerpartnern unterstützt, darunter viele der führenden Power-IC-Anbieter wie Analog Devices, Diodes, Infineon, International Rectifier, Maxim Integrated, Microchip, NXP, ON Semiconductor, Renesas, Rohm, STMicroelectronics und Texas Instruments. Silicas Linecard umfasst derzeit ausschließlich Halbleiterbausteine, aber noch keine Power-Module, auch nicht von den Herstellern, die diese im Programm haben, wie Infineon. Derzeit befindet sich das Unternehmen allerdings in intensiven Gesprächen mit diversen Modulanbietern und möchte Leistungsmodule baldmöglichst in die Linecard aufnehmen. Derzeit läuft die Phase 1 von Power 'n More, die sich horizontal auf Power-Management fokussiert. Im Frühjahr 2014 startet Phase 2, in der man sich im vertikalen Segment der Antriebstechnik engagieren will. Spätestens dann braucht man Leistungsmodule im Programm.