EU-Handels- und Umweltgesetze Großes Produktangebot = große Umweltverantwortung

Conrad überwacht kontinuierlich alle gesetzlichen Bestimmungen für den Elektroniksektor
Conrad überwacht kontinuierlich alle gesetzlichen Bestimmungen für den Elektroniksektor

Aufgabe der EU ist es, unter anderem Gesetze zum Umweltschutz zu erlassen, die selbstverständlich zu neuen Herausforderungen für Hersteller und Importeure führen. Die Gesetzgebung nimmt dabei auch Distributoren wie Conrad Business Supplies in die Verantwortung.

Viele EU-Handels- und Umweltgesetze treffen direkt auf die Elektronikindustrie und den Markt für Elektrogeräte zu. Kein Wunder, denn elektrische Geräte und Elektronikprodukte beeinflussen mittlerweile sehr stark unseres tägliches Leben und Arbeiten.

Distributoren: Position und Verantwortung

Als Distributor, der sowohl Endverbraucher als auch Geschäftskunden mit einem sehr großen Angebot an Elektronikprodukten bedient, ist sich Conrad beim Thema Verbraucher- und Umweltschutz und der Erhalt gesunder Lebensgrundlagen seiner Verantwortung bewusst. Es wird großen Wert gelegt sowohl auf umweltverträglich hergestellte Produkte und Verpackungen, deren Wiederverwendung oder Entsorgung als auch auf den schonenden Umgang mit Ressourcen und Rohstoffen.

Insgesamt sind derzeit über 600.000 Produkte lieferbar, darunter befinden sich aktive und passive Bauelemente, Transformatoren und Netzteile, PCBs sowie Endprodukte wie Test-/Messgeräte oder Unterhaltungselektronik.

Die wichtigsten Vorschriften für die Elektronikindustrie sind REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals), RoHS (Reduction of Hazardous Substances) und WEEE (Waste Electrical and Electronic Equipment). Die EU-Ecodesign-Richtlinie ErP (Energy-related Products) trifft zudem auf Elektrogeräte zu, die bei Inbetriebnahme Energie – sei es Elektrizität, fossiler Treibstoff oder erneuerbare Energiequellen – benötigen, um bestimmungsgemäß funktionieren zu können.

Das Hauptziel der REACH-Verordnung ist die Sicherstellung eines hohen Schutzniveaus der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor möglichen chemikalienbedingten Risiken. Für die Lieferkette bestehen damit bestimmte Registrierungs- und Auskunftspflichten zum Beispiel zu besorgniserregenden Stoffen. Hierzu zählen insbesondere CMR-Stoffe, die krebserregend, mutagen oder reproduktionstoxisch sind sowie PBT-Stoffe (persistent, bioakkumulierbar und toxisch) und vPvB-Stoffe (sehr persistent und sehr bioakkumulierbar).

Die REACH-Verordnung unterscheidet zwischen einzelnen chemischen Stoffen wie zum Beispiel Cadmium oder Gemischen, wie Klebstoffe und Farben. Zudem gibt es Unterschiede zwischen Erzeugnissen, bei denen Stoffe absichtlich freigesetzt werden wie zum Beispiel bei Duftkerzen, Tintenpatronen und Erzeugnissen wie elektrischen/elektronischen Geräten (Computer, Telefone, Autoradios …), Werkzeugen (unter anderem Schraubenzieher, Bohrmaschinen) und auch Bauteilen (Schrauben, Widerstände, Trafos etc.).