SE Spezial-Electronic und Kurz Industrie-Elektroniik bündeln ihre Kräfte Embedded-Panel-Controller stehen im Fokus

(v.l.n.r.):  Armin Piesker, Leiter Marketing & Vertrieb bei Kurz Industrie-Elektronik und Rolf Aschhoff, Marketing & Sales Manager bei SE Spezial Electronic.
(v.l.n.r.): Armin Piesker, Leiter Marketing & Vertrieb bei Kurz Industrie-Elektronik und Rolf Aschhoff, Marketing & Sales Manager bei SE Spezial Electronic.

Ein breites Spektrum industrieller und medizinischer Embedded-Applikationen decken die pinkompatiblen ARM Cortex-M4-, A8- und A9-basierenden Embedded Panel Controller (EPC) von Kurz Industrie-Elektronik ab, die SE Spezial-Electronic in ihr Vertriebsprogramm aufgenommen hat.

Aus dem Portfolio an Embedded-Panel-Controllern lassen sich folgende Produkte besonders hervorheben:

Für Standalone- oder RTOS-Anwendungen geeignet ist das mit einem TM4C129x-SoC von TI ausgestattete,  optional mit zusätzlichem Flash und SDRAM bestückbare CPU-Modul EPC25. Mit dem Modul lassen sich - laut SE Spezial-Electronic - Displays mit einer Diagonale bis 17,8 cm (7 Zoll) flüssig ansteuern. Darüber hinaus stehen für die Programmierung umfangreiche Funktionsbibliotheken und Demoanwendungen zur Verfügung. Dadurch sind mit dem EPC25 Bedieneinheiten mit einfacher Grafikoberfläche und Anbindung an das IoT sehr günstig und ohne Betriebssystemkenntnisse realisierbar.

Ein AM335x-SoC, das komplette Powermanagement, zusätzliches DDR3-SDRAM und NAND-Flash sowie einen microSD-Slot vereint das EPC35 auf 70 x 40 mm2 Grundfläche. Das CPU-Modul wurde von Kurz Industrie-Elektronik vor allem im Hinblick auf eine möglichst einfache und kostengünstige Realisierung industrieller Echtzeit-Bussysteme wie EtherCAT, Profibus, Profinet und CANopen entwickelt. Um die Möglichkeiten des AM335x vollständig ausnutzen zu können, stehen alle I/O-Signale des SoC sinnvoll gruppiert am 230-poligen MXM-Steckverbinder des Moduls zur Verfügung.

Derzeitiges Spitzenmodell ist das mit einem mit Cortex-A9 basierendem AM437x-SoC bestückte EPC45-Modul, dass sich unter anderem durch zusätzliche GPIOs und ADCs, ein Quad-SPI, zwei GBit-Ethernet-, zwei CAN und fünf UART-Ports sowie zwei Kameraeingänge auszeichnet. Dank der vier Coprozessoren des Industrial-Communications-Subsystems (PRU-ICSS) können Schnittstellenprotokolle in Software implementiert und so zusätzliche FPGAs oder ASICs eingespart werden. Die PRU-Cores lassen sich auch für Signalverarbeitung, Messwerterfassung und Regelungsaufgaben nutzen, wobei  die Software dabei Zugriff auf die umfangreichen Peripheriemodule des SoC, zum Beispiel die 12-Bit-ADC oder die HighResolution PWM, hat.