Mouser Electronics Die größten Open-Source-Ökosysteme

Gelebte Kreativität, zu der viele beitragen
Gelebte Kreativität, zu der viele beitragen

Open-Source Hardware hat Kreative in die Lage versetzt, technologische Barrieren zu überwinden, und sich direkt an der Umsetzung neuer Konzepte zu beteiligen. In einem so freien Umfeld kann ein vertrauenswürdiger Partner wie Mouser Electronics den Ausschlag zwischen Erfolg und Enttäuschung geben.

Die Open-Source-Philosophie ist nicht nur in der Maker-Community und im Hobbybereich, sondern auch unter professionellen Ingenieuren fest verankert. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass viele der heutigen Ingenieure ihre Berufung als junge Maker gefunden haben. Die Open-Source-Kultur steht für kostengünstige Tools und Hardware, einen offenen Zugang und Benutzerfreundlichkeit. So hilft sie dabei, unkompliziert neue Ideen auszuprobieren. Sie fördert den gegenseitigen Austausch und verleiht die Freiheit, Code und Hardware zu verändern und zu verbessern, um schnelle Fortschritte zu erzielen.

Auch wegen des Erfolgs von Open-Source Software – etwa den Embedded-Linux-Distributionen – ist Open-Source Hardware ein aufstrebender Bereich, der kreativen Geistern zukunftsfähige Plattformen an die Hand gibt. Anwendungsentwickler können sofort loslegen, ohne auf andere Mitarbeiter oder Hardware-Entwickler angewiesen zu sein. Wer neue Ideen hat, kann sie konfigurieren und verändern, und sich dabei auf Online-Software-Ressourcen stützen.

Der Begriff »Open-Source Hardware« hat mehrere Bedeutungen. Eine detaillierte Begriffserklärung findet sich auf der Internetseite opensource.com. Meist wird Open-Source Hardware in Form von Prozessoren und Mikrocontroller-Platinen, Erweiterungsplatinen und Modulen zu günstigen Preisen angeboten, die für Entwickler besonders attraktiv sind. Andere Ressourcen wie Software-Bibliotheken, Code-Beispiele und Entwicklungs-Tools sind generell kostenfrei im Rahmen offener Lizenzen erhältlich.

Welche Open-Source-­Ökosysteme gibt es?

Arduino ist eines der am weitesten verbreiteten Open-Source-Ökosysteme. Es umfasst Einstiegsangebote wie die Uno-, Leonardo- und 101-Platinen. Die 101-Platine baut auf dem energiesparenden Modul Intel Curie auf, enthält Anschlussmöglichkeiten für Beschleunigungsmesser, Gyroskop und Bluetooth Smart und ist der perfekte Ausgangspunkt für die Entwicklung von IoT-Geräten. Projekte, die eine besondere Prozessorleistung oder erweiterte Funktionen erfordern, nutzen die Vorteile von Arduino-Platinen wie Mega (Bild), Zero oder Due, die erweiterte Features und schnellere Prozessoren beinhalten.

Arduino Due ist die erste Platine innerhalb des Ökosystems, die den 32-bit-Mikrocontroller ARM Cortex-M enthält. Weitere Funktionen wie Motortreiber, USB-Schnittstelle, Relais und LCD-Bildschirm können mithilfe von Erweiterungsplatinen (oder Shields) ergänzt werden. Das Shield-Konzept von Arduino ist mittlerweile so erfolgreich, dass es auch andere Shield-Anbieter und Baseboard-Hersteller verwenden.

Das Arduino-Ökosystem enthält darüber hinaus IoT-Platinen mit eingebauter Konnektivität, die sich mit WLAN-, Ethernet- oder GSM-Shields erweitern lassen. Dazu gibt es eine Vielzahl von Projektbeispielen. Das folgende stammt aus dem musikalischen Bereich: Hierbei wurde ein Intel Arduino 101 mit leitfähigen Streifen als Tastenfelder kombiniert und nennt sich Open Source Desktop Synthesizer.