Micro:bit goes Bluetooth Blauzahn für Maker

Löten, forschen, codieren: Kids, Entwickler und Modder wollen machen, machen, selber machen
Löten, forschen, codieren: Kids, Entwickler und Modder wollen machen, machen, selber machen

Der von element14 vertriebene Minirechner BBC Micro:bit kostet keine 20 Euro und erreicht allein im UK mehr als eine Million Schulkinder. Dank Bluetooth SIG und Lancaster University sind seine Programmier-Tools auch per Bluetooth statt USB bedienbar. Das erspart Kabelsalat im Labor.

Howard Baker entwickelte 2016 bei der BBC ein kleines Programmiergerät namens Micro:bit. Neben Knöpfen, LED-Display, Randstecker, Magnetometer, je einem Beschleunigungs- und Temperatur-Sensor hat es vor allem eine energiearme Bluetooth-Funktionalität.

Eigentlich sollen Schulkinder mit Micro:bit das Programmieren in so genannten MINT-Fächern lernen (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Doch Coding-Tools von Microsoft, Code Kingdoms und anderen machen den Micro:bit auch für Modder und Entwickler interessant.

Hinzu kommt ein nutzerdefiniertes Profil der Bluetooth Special Interest Group (Bluetooth SIG). In die Micro:bit-Firmware eingepflanzt hat es die Lancaster University per Nordic Semiconductor nRF51 Bluetooth-Stack.

Reseller können den Micro:bit über Farnell element14 beziehen.

Weitere Links

> Micro:bit-Bildungsstiftung

> Micro:bit-Blogs (auf Englisch, bei Bluetooth SIG)

> Micro:bit-Praxisvideos (auf Englisch, bei Bluetooth SIG)

> Micro:bit für Eltern und Kids (auf Englisch, mit Avataren, von Samsung)