Neuer Master-Studiengang Sicherheit bei Industrie 4.0

Der interdisziplinäre Studiengang "Industrielle Sicherheit" startet im Sommersemester.
Der interdisziplinäre Studiengang "Industrielle Sicherheit" startet im Sommersemester.

Sind Produktionsnetzwerke sicher vor Hacker-Angriffen? Welche Sicherheitslücken treten bei der Fernwartung im Maschinenbau auf? Wie schützt man Unternehmen vor Spear-Phishing und Social Engineering? Mit solchen Fragen beschäftigt sich ein neuer Master-Studiengang der Hochschule Augsburg.

Der Master-Studiengang „Industrielle Sicherheit“, den die Hochschule Augsburg ab dem Sommersemester 2017 anbietet, beschäftigt sich mit umfassenden Aspekten von Sicherheit im Umfeld der Industrie 4.0.

Bis Sonntag, 15. Januar 2017, ist es möglich, sich über das Bewerberportal der Hochschule für den im Sommersemester startenden deutsch-englischsprachigen Studiengang zu bewerben.

Der Studiengang „Industrielle Sicherheit“ wird von den Fakultäten für Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaft interdisziplinär angeboten. Er richtet sich an Absolventen technischer und informationstechnischer  Bachelor-Studiengänge sowie wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge mit technischem Schwerpunkt.
Innerhalb von drei Semestern sollen die Studenten die nötigen Kompetenzen erwerben, um Sicherheitsprobleme im Bereich industrieller Automatisierungs- und Steuerungsanlagen sowie bei kritischer Infrastruktur fächerübergreifend lösen zu können.

Die Themenschwerpunkte des praxisorientierten Studiengangs reichen von IT-Sicherheit und Datenschutz über funktionale Sicherheit bis hin zu IT-Recht und Mitarbeiterführung. Nach Abschluss des Studiums sollen die Absolventen in der Lage sein, eigenverantwortliche Tätigkeiten als Security Analyst im IT-Sektor als Entwickler sicherer Produktions- und Fertigungsstraßen sowie als Safety and Security Consultant bei Management- und Prozessberatungsfirmen zu übernehmen.

Eine Besonderheit des Studiengangs ist, dass die Studenten im Labor „Industrielle Sicherheit“ an einer vernetzten Automatisierungs- und Steuerungsanlage praktisch geschult werden. Dor lassen sich sicherheitskritische Situationen, die in Unternehmen auftreten können – wie zum Beispiel großangelegte Hacker-Angriffe – direkt simulieren.