Der Arbeitsplatz von morgen Jive präsentiert die Zukunft der Zusammenarbeit

Die Next-Gen-Cloud-Plattform von Jive Software vereinfacht die Zusammenarbeit von Unternehmen, Kunden und Mitarbeitern. Die Plattform setzt auf einen einzigen Login, eine unternehmensinterne, universelle Suche und künstliche Intelligenz. Doch das Unternehmen hat noch mehr zu bieten.

Das kalifornische Softwareunternehmen Jive Software gab Anfang Mai einen Einblick in die Zukunft von Social Collaboration. Im Rahmen der dreitägigen Konferenz Jive World17 in Las Vegas präsentierte das Unternehmen neue Produkte wie Jive Labs, ein Forschungsnetzwerk oder den Next-Gen Collaboration Hub, die neue Cloud-Infrastruktur.

Next-Gen Collaboration Hub

Die verbesserte Software ist ein Schritt in Richtung Zukunft der Zusammenarbeit. Ofer Ben-David und andere Führungskräfte von Jive, demonstrierten die neuen Möglichkeiten der verbesserten Technik. Dazu gehören zum Beispiel die »Universal Identity«: Ein einziger Log-In verbindet Kunden-, Mitarbeiter und Partner-Communities nahtlos miteinander. Somit wird ein effizientes und gebündeltes Arbeiten mit allen drei Zielgruppen ermöglicht.

Zudem wird das Update verschiedene Metadaten nutzen, um eine universelle Suche innerhalb des gesamten Systems und zwischen den Zielgruppen zu ermöglichen. Mit der richtigen Berechtigung können Inhalte und Daten innerhalb des Unternehmens oder in Datenbanken des Partnerunternehmens gesucht werden. Durch integrierte Chatfenster ermöglicht Jive außerdem die Kommunikation mit den jeweiligen Ansprechpartnern. Der Collaboration Hub trägt zu einer verbesserten Netzwerkintelligenz bei und zeigt mit seinem bekannten »Work Graph« versteckte Probleme und Potentiale innerhalb der Organisation.

Forschung und Industrie in einem Netzwerk

Zusätzlich präsentierte Jive die Anwendung »Jive Labs«, die virtuelle Recherche zwischen Organisationen ermöglicht. Labs vereint Forscher von Universitäten, die Industrie und Jive miteinander. Zu den ersten Mitgliedern des Netzwerks gehören zum Beispiel die University of California in Santa Barbara und Connected Commons, ein Forschungsinstitut für Social-Network Wissenschaften. Jive Labs beschäftigt sich mit der Frage, wie Zusammenarbeit zu besseren Ergebnissen führt und große Unternehmen ihre Produkte noch schneller auf den Markt bringen können. Durch die Vereinigung von verschiedenen Instituten möchte Jive den Forschungsraum erweitern, unterschiedliche Aspekte einbringen und Unternehmen aus breiteren Wissensquellen schöpfen lassen.

Durch Jive Labs werden Analysen in Bezug auf den »Work Graph«, also die Zusammenarbeit und Organisation im Unternehmen, möglich. Die »Organisational Network Analysis« (ONA) zeigt, wie Arbeit wirklich verrichtet wird, führt Arbeitsweisen vor und stellt dar, wie Informationen innerhalb eines Unternehmens fließen. Somit können Teams effektiver geformt und Arbeit strategisch angegangen werden. Zum Auftakt des neuen Netzwerks von Jive wurde außerdem ein »Network Intelligence«-Prototyp vorgestellt, der messbaren Einfluss auf Geschäftsentscheidungen haben soll. Er wird in der Lage sein, proaktiv das am besten geeignete Team für bestimmte Projekte zusammenzustellen und Zusammen- sowie Projektarbeit berechenbarer machen.

TemboSocial erhebt die Meinung von Mitarbeitern

Auf der Jive World 2017 wurde außerdem verkündet, dass TemboSocial neuer Partner des US-Software Herstellers wird. Das Unternehmen führt Umfragen und Abstimmungen durch und analysiert die entstandenen Meinungsbilder. Das Add-On wird zukünftig im interaktiven Intranet und den Customer-Community-Lösungen verfügbar sein. Die Partnerschaft soll vor allem den Mitarbeitern zugutekommen und ihre Motivation und Engagement durch gezielte Umfragen verbessern.