Der neueste Hays-Fachkräfte-Index Ingenieure weiterhin sehr gesucht

Das Stellenangebot für Ingenieure hat sich im dritten Quartal nicht wesentlich verändert. Nur bei einem Ingenieurberuf sind deutliche Änderungen zu verzeichnen.

Die Nachfrage nach Ingenieuren hat sich im dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vorquartal nur geringfügig verändert. Der Hays-Fachkräfte-Index sank um 1 Punkt auf 99 Punkte.

In Bezug auf die einzelnen Berufsgruppen zeigte sich – mit einer Ausnahme – ebenfalls wenig Änderung. Fertigungsplaner und Berechnungsingenieure wurden etwas stärker als im zweiten Quartal gesucht. Der Zuwachs betrug 2 bzw. 3 Punkte. Für Versuchs- und Verfahrensingenieure gab es dagegen etwas weniger Stellenanzeigen, so dass der Fachkräfte-Index hier um 3 bzw. 4 Punkte zurückging. Viele andere Ingenieurberufe blieben auf dem Nachfrageniveau des Vorquartals.

Die Ausnahme bilden hardwarenahe Softwareentwickler. Für sie sank die Zahl der Stellenangebote um 12 Punkte. Allerdings beträgt der aktuelle Indexwert noch immer 181 Punkte für diese Berufsgruppe. Das bedeutet, dass für hardwarenahe Softwareentwickler fast doppelt so viele Stellenanzeigen wie zum Start des Index im Jahr 2011 veröffentlicht wurden.

Vergleich zum Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist die Nachfrage nach Ingenieuren insgesamt um 13 Punkte deutlich angestiegen. Dies zeigt sich auch bei den einzelnen Ingenieurberufen.

Die größte Steigerung gab es für Automatisierungstechniker (+41 Punkte), Fertigungsplaner (+19 Punkte) und Projektleiter (+16 Punkte). Für Verfahrensingenieure, Qualitätsmanager und Konstrukteure wurden ebenfalls deutlich mehr offene Positionen als im Vorjahresquartal veröffentlicht (+12 bzw. +11 Punkte). 

Branchenvergleich

Im dritten Quartal 2017 suchten insbesondere das Baugewerbe und Ingenieurbüros neue Mitarbeiter (+8 bzw. +5 Punkte), während die Automobil- und die IT-Branche weniger offene Positionen veröffentlichten (–8 bzw. –11 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer Auswertung aller relevanten Stellenanzeigen in regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie in den meistfrequentierten Online-Jobbörsen. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2011.