Endress+Hausser Wechselkurseffekte schaden der Bilanz

Matthias Altendorf ist CEO von Endress+Hausser.
Matthias Altendorf ist CEO von Endress+Hausser.

Zwar konnte Endress+Hausser im vergangenen Jahr in lokalen Währungen ein Wachstum von 2,1 % erzielen. Der konsolidierte Umsatz in Euro schrumpfte dagegen – bedingt durch Wechselkurseffekte – um 0,2 % auf knapp über 2,1 Mrd. Euro.

Den vorläufigen Geschäftszahlen gemäß ist die Umsatzrendite zwar gesunken, aber das Niveau nach wie vor stabil. Die Anzahl der Arbeitsplätze blieb im vergangenen Jahr fast konstant. So zählte das Unternehmen Ende 2016 13.003 Beschäftigte; das sind 51 mehr als ein Jahr zuvor.

Laut CEO Matthias Altendorf wirkten sich sowohl das langsamere Wirtschaftswachstum als auch der grundlegende Wandel der Weltwirtschaft negativ auf die Geschäftszahlen aus. Einige Ländergesellschaften von Endress+Hausser hatten zudem mit strukturellen Problemen zu kämpfen.

„Zwei Drittel unseres Vertriebs haben Wachstum erzielt und profitabel gearbeitet. Dennoch konnten wir unsere ehrgeizigen Ziele nicht erreichen, aber im Branchenvergleich haben wir uns gut geschlagen“, kommentierte der Firmenchef die Geschäftszahlen. Trotz positiver Konjunktursignale erwartet Altendorf, dass auch 2017 ein schwieriges Jahr wird. Als Grund dafür gibt er vor allem die zunehmende politische Unsicherheit an.

Den geprüften Geschäftsbericht für 2016 wird Endress+Hausser am 9. Mai 2017 in Basel vorstellen.

Endress+Hauser ist ein internationaler Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. Das Unternehmen liefert beispielsweise Sensoren, Geräte, Systeme und Dienstleistungen für Füllstand-, Durchfluss-, Druck- und Temperaturmessung sowie Analyse und Messwertregistrierung.