Erstes Halbjahr 2013 Softing kann Umsatz und Ertrag steigern

Trotz der Zurückhaltung im Maschinenbau kann Softing seinen Umsatz leicht und den Ertrag sogar um ein Drittel steigern.

Mit einem Sprung des operativen Ergebnisses von knapp 30 % auf 3,1 Mio. Euro (Vorjahr 2,4 Mio. Euro) konnte die Münchner Softing AG ihr Ziel umsetzen, die EBIT-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) zu verbessern. Der Umsatz konnte auf 25,5 Mio. Euro (Vorjahr 24,2 Mio. Euro) gesteigert werden.

Im besonderen Maße hat das Segment Automotive Electronics zu den Ertragssteigerungen beigetragen. Hier wirkt sich die Konzentration auf Produkte und Projekte mit hohen Margen wie etwa Software-Lizenzen aus. Das Segment Industrial Automation spürt einerseits im Bereich der Fabrikautomatisierung die Stagnation des deutschen Maschinenbaus, kann andererseits jedoch von einer steigenden Nachfrage in der stärker international ausgerichteten Prozessautomatisierung profitieren (z.B.: mit General Electric für die Gasturbinen-Steuerung oder bei Kunden der Öl- und Gasindustrie wie etwa ABB und Baker Hughes sowie beim Neugeschäft mit Großkunden in Asien). Da einige Aufträge der Industrial Automation im ersten Halbjahr aufgrund bauteilbedingter Lieferverzögerungen nicht mehr gefertigt werden konnten, rechnet Softing in diesem Segment mit einem höheren Umsatz- und Ergebnisbeitrag im zweiten Halbjahr.

Vorstandsvorsitzender und Aktionär Dr. Wolfgang Trier sagt zu den ersten 6 Monaten des Jahres 2013: »Die erfolgreiche Umsetzung des Ergebniswachstums ist für uns eine klare Bestätigung unserer Bemühungen. Wir gehen davon aus, dass wir auch im zweiten Halbjahr die Wachstumsgeschwindigkeit weiter aufrechterhalten können. Besonders freut uns auch das rege Produktinteresse für längerfristige Projekte bei Neukunden, da hiermit die Wachstumsbasis für die Jahre 2014 und folgende gelegt wird.«