Industrie 4.0 Siemens und Kuka entwickeln gemeinsam

Dr. Robert Neuhauser (links), CEO der Business Unit Motion Control Systems bei Siemens, und Manfred Gundel, CEO der Kuka Roboter GmbH besiegeln die Kooperation mit Handschlag.
Dr. Robert Neuhauser (links), CEO der Business Unit Motion Control Systems bei Siemens, und Manfred Gundel, CEO der Kuka Roboter GmbH besiegeln die Kooperation mit Handschlag.

Auf der EMO in Hannover kündigten die Siemens-Division Drive Technologies und Kuka Roboter eine Kooperation an. Die Unternehmen möchten bei der Integration von Kuka Robotern und Siemens-CNC-Lösungen beim Beschicken von Werkzeugmaschinen zusammenarbeiten.

Auf der diesjährigen EMO in Hannover haben die Siemens-Division Drive Technologies und Kuka Roboter ihre Zusammenarbeit angekündigt. Zentraler Punkt der Kooperation ist die Integration von Kuka-Robotern und CNC-Lösungen von Siemens beim Beschicken von Werkzeugmaschinen. Bereits vor zwei Jahren haben Siemens und Kuka ebenfalls auf der EMO die Integration des Roboters in die Sinumerik-Oberfläche für Programmieren, Teachen und Diagnose als Anwendung vorgestellt. Die Anbindung an CNC-Aufgaben ist der nächste Schritt.

Kuka-CEO Manfred Gundel zur Kooperation: »Mit dieser gemeinsamen Herangehensweise stärken beide Unternehmen den Kerngedanken der integrierten Fertigung und können beispielsweise durch die enge Verzahnung von Werkzeugmaschinen- und Beladeaufgaben neue Märkte erschließen.« Auch Dr. Robert Neuhauser, CEO des Geschäftsbereichs Control Systems bei Siemens ist angetan von der Zusammenarbeit: »Die CNC-Steuerungen von Siemens und die Roboter-Steuerungen von KUKA sind prädestiniert für eine Integration von Roboter- und CNC-Technologie. Mit dieser Kooperation vertiefen wir unsere langjährige Zusammenarbeit und treiben zum Nutzen beider Partner und zum Ausbau des Geschäfts intelligente Automatisierungslösungen im Sinne von Industrie 4.0 voran.«

Kuka-CEO Manfred Gundel zur Kooperation: »Mit dieser gemeinsamen Herangehensweise stärken beide Unternehmen den Kerngedanken der integrierten Fertigung und können beispielsweise durch die enge Verzahnung von Werkzeugmaschinen- und Beladeaufgaben neue Märkte erschließen.« Auch Dr. Robert Neuhauser, CEO des Geschäftsbereichs Control Systems bei Siemens ist angetan von der Zusammenarbeit: »Die CNC-Steuerungen von Siemens und die Roboter-Steuerungen von KUKA sind prädestiniert für eine Integration von Roboter- und CNC-Technologie. Mit dieser Kooperation vertiefen wir unsere langjährige Zusammenarbeit und treiben zum Nutzen beider Partner und zum Ausbau des Geschäfts intelligente Automatisierungslösungen im Sinne von Industrie 4.0 voran.«

Die beiden Unternehmen entwickeln nicht nur zusammen, sie werden auch bei der Vermarktung eng zusammenarbeiten. Unter anderem für den Leichtbau werden Siemens und Kuka skalierbare, durchgängige Lösungen für das Bearbeiten von Werkstücken mit Robotern entwickeln. Hier erfordern neue Werkstoffe wie Composites neue Bearbeitungskonzepte, die bei Unternehmen im Rahmen der Zusammenarbeit auch weiter vorantreiben möchten.

Kuka wird Robotersysteme für die Verknüpfung mit Werkzeugmaschinen anbieten, die im CNC-Bereich auf Lösungen mit Sinumerik setzen. Die Umsetzung des Konzept beinhaltet auch die in Sinumerik integrierte Beladung durch einen Kuka-Roboter, sowie ein skalierte Angebot von Robotern – von mit zusätzlicher CNC-Bearbeitungsfunktion ausgestatteten Robotern bis hin zum Roboter als reine CNC-Bearbeitungseinheit.

Anwendungsfelder für Roboter und Werkzeugmaschinen wachsen zusammen

In einer vollautomatisierten Produktion ist die vollständige Integration von Robotern in den Fertigungsprozess notwendig. In der heutigen Automatisierungslandschaft wachsen insbesondere die Anwendungsfelder von Robotern und Werkzeugmaschinen immer weiter zusammen. Die voranschreitende Automatisierung der Industrieroboter ist auch ein Grund für die Kooperation der beiden Automatisierungsspezialisten: Ziel ist, industrielle Branchen mit hohen Automatisierungsanforderungen besser bedienen zu können. Gemeinsam möchten die beiden Unternehmen für den Anwender neue Produkte und Lösungen entwickeln, die über den gesamten Lebenszyklus optimal aufeinander abgestimmt sind – von der Konstruktion über die Fertigungssimulation bis hin zum Engineering und zur Werkstattebene. Weiterhin werden beide Unternehmen auch langfristig Aspekte der Roboterautomatisierung im Zusammenhang mit Industrie 4.0 in ihre Aktivitäten einbeziehen.