ON Semiconductor/Framos Robustere Python-Bildsensoren durch LGA-Gehäuse

Der Python 2000 von ON Semiconductor wurde für Anwendungen im maschinellen Sehen und der optischen Inspektion entwickelt.
Der Python 2000 von ON Semiconductor wurde für Anwendungen im maschinellen Sehen und der optischen Inspektion entwickelt.

Zwei Varianten der Python-Bildsensoren sind nun im LGA-Gehäuse verfügbar. Die Bauform bietet erhöhte Wärmeableitung, geringeren Verschleiß in bewegten Umgebungen und geringere mechanische Belastung beim Ein- und Ausbau.

Optische Sensoren werden im industriellen Bereich u.a. in rauen Betriebsbedingungen eingesetzt, wo sie erhöhten Temperaturen oder auch Beschleunigungen ausgesetzt sind. Beispielsweise als integrierter Teil eines Fertigungsroboterarms oder eines Bestückungsautomaten. Der Python 2000 (2 Megapixel) und der Python 5000 (5 Megapixel) vom Hersteller ON Semiconductor werden für diese Anwendungsfälle in einem kompakten 128-poligen LGA-Gehäuse (Land Grid Array) angeboten. Die rückseitigen Kontaktflächen können direkt auf die Leiterplatte gelötet oder auf einen federnden Sockel geklemmt werden. In stark bewegten Anwendungen verschleißt der Sensor damit langsamer. Im Vergleich zu Gehäuse-Varianten mit Pins ist die Wärmeableitung bei LGA-Gehäusen in der Regel höher, was sich bei längerem Betrieb des Bildsensors positiv auf dessen thermisches Rauschen auswirkt.

Die flachen Kontaktflächen reduzieren auch die Gefahr von Beschädigungen beim Ein- und Ausbau des Sensors (z.B. abgebrochene Pins). Erhältlich sind die Python-Sensoren im LGA-Gehäuse über den Vertriebspartner Framos.