DART Pepperl+Fuchs und Knick unterzeichnen Lizenzvereinbarung

Pepperl+Fuchs und Knick haben eine Lizenzvereinbarung zur Nutzung der DART-Technologie unterzeichnet. Beide Unternehmen sind auch interessiert daran, die internationale Normung dieser Technologie voranzutreiben.

Das offene Lizenzmodell zwischen Pepperl+Fuchs und Knick Elektronische Messgeräte regelt die Nutzung des DART-Verfahrens. Außerdem soll damit die internationale Verbreitung vorangetrieben werden. Bereits auf der Hannover Messe 2010 wird ein DART-Analysegerät mit einem DART-Speisegerät vorgestellt.

DART (Dynamic Arc Recognition and Termination) wurde in Zusammenarbeit mit der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und dem Unternehmen Pepperl+Fuchs entwickelt. Das Verfahren überwacht kontinuierlich den Verlauf von Strom und Spannung in der Stromversorgung eines Gerätes. Es erkennt Funkenbildung anhand eines charakteristischen Verlaufs von Strom und Spannung, unterbricht innerhalb von Mikrosekunden die Stromzufuhr und »löscht« auf diese Weise den Funken. Das geschieht in so kurzer Zeit, dass der Funken nicht genügend Energie aufgenommen hat, um explosionsfähige Gemische zu zünden.

Die bislang aus den Anforderungen der Norm IEC 60079-11 »Geräteschutz durch Eigensicherheit« resultierenden Leistungsgrenzen werden durch das DART-Verfahren deutlich angehoben: Damit können in den Ex-Bereich bis zu 50 W nutzbare Leistung eigensicher eingespeist werden.

Bisherige Verfahren für eigensichere Stromkreise begrenzen die Leistung zum Betrieb von Geräten im explosionsgefährdeten Bereich deutlich, um das Entstehen von Funken komplett auszuschließen.