HMS Industrial Networks PCIe-Mini-Netzwerkkarte für Profibus

HMS hat seine Netzwerkkartenfamilie IXXAT Inpact um eine Profibus-Variante erweitert. Die DPV1 ist eine PCIe-Mini-Steckkarte mit Sub-D9-Buchse und dediziertem Profibus-Protokoll. Eine offene Ausführung, bei der ein Anwender das gewünschte Protokoll in die Karte lädt, ist ebenfalls verfügbar.

Bei der IXXAT Inpact DPV geschieht die Kommunikation zwischen der PC-seitigen Anwendung und dem Feldbus-Netzwerk über einen FPGA-basierten Anybus-NP40 Rechenkern mit geringer Latenzzeit und deterministischem Echtzeitverhalten. Die PCIe-Mini-Steckkarte (30 x 51 x 12 mm³, ca. 26 g) selbst bietet keine Sub-D9-Buchse. Die wird über eine zweite Platine bereitgestellt, die mit einem Verbindungskabel an die Busanbindung der Steckkarte geführt werden muss.

Zur Karte liefert HMS ein Treiberpaket für Windows und Linux, über das für alle Kartentypen der Inpact-Familie kundenspezifische Anwendungen entwickelt werden können. Innerhalb der Produktfamilie kann ein Wechsel des Kartentyps und des Protokolls ohne Änderungen in der Kundensoftware erfolgen. Unterstützung für Echtzeitbetriebssysteme bietet HMS auf Anfrage.

Eine offene Ausführung, die dem Anwender die Wahl lässt, welches Industrial-Ethernet-Protokollen er per Software auf die Karte laden will, ist die Common Ethernet (CE) Variante. Auf der Embedded World wird HMS verschiedene Varianten seiner Netzwerkkarten vorstellen. Zu finden ist das Unternehmen dort in Halle 1, Stand 550.