Festo Mechatronische Möwe fliegt

Der Armflügel erzeugt den Auftrieb, der Handflügel für den Vortrieb.
Der Armflügel erzeugt den Auftrieb, der Handflügel für den Vortrieb.

Vorbilder aus der Natur haben bei Festo Tradition: Nach dem Rochen, der Qualle und dem Pinguin haben sich die Entwickler von Festo an die Vogelwelt gehalten. Herausgekommen ist eine mechatronische Möwe mit dem Namen »SmartBird«, die nicht nur fliegt, sondern auch selbstständig startet und landet.

Zu jeder vollen Stunde konnten interessierte Besucher auf der Hannover Messe am Stand von Festo die mechatronische Silbermöwe »SmartBird« fliegen sehen. Ein Ingenieur-Team des Bionic Learning Network von Festo hat nämlich den Vogelflug entschlüsselt und ein Flugmodell nach dem Vorbild der Silbermöwe gebaut.

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SmartBird - Mechatronischer Vogel lernt fliegen

Festo hat den Vogelflug entschlüsselt und auf sein Flugmodell »SmartBird« übertragen. Der mechatronische Vogel nach dem Vorbild der Silbermöwe startet, fliegt, gleitet und landet selbsständig.

Das Flugmodell »SmartBird« wiegt nur 450 Gramm und hat eine Flügelspanne von knapp 2 Meter. Vor- und Auftrieb werden wie beim Vorbild aus der Natur durch Flügelschlag erzeugt. Besonderes Augenmerk richteten die Forscher auf die Flügeltorsion. Man spricht von einer Passiven Torsion, wenn die Verdrehung nur der Elastizität des Flügels überlassen wird. Beim »SmartBird« wird die Verdrehung aber gezielt in Größe und zeitlichem Verlauf durch einen Aktuator angesteuert.