Elektronik-Zeitreise Lochstreifen-Erstellungsgerät

Im 18. Jahrhundert wurden Lochstreifen zur »Programmierung« von Webstühlen verwendet, später dienten sie außerdem als Speichermedien für Computer.
Im 18. Jahrhundert wurden Lochstreifen zur »Programmierung« von Webstühlen verwendet, später dienten sie außerdem als Speichermedien für Computer.

Kleine, handliche Festplatten mit mehreren Terabyte sind heute nichts Ungewöhnliches mehr. Doch vor einigen Jahrzehnten sahen Speichermedien noch etwas anders aus: Zum Beispiel wurden Lochstreifen genutzt, um Daten zu speichern. Bei 1 TB fallen da ganz schön viel Papierrollen an.

Nicht nur Lochstreifen stanzen, sondern auch kopieren und duplizieren mit Überschreiben oder Einfügen von Informationen kann man mit dem Lochstreifen-Erstellungsgerät Modell LSG-1 von Schrem. Alle Funktionen können sowohl im Einzel- als auch im Dauertakt ablaufen.

Über einen Zähler kann man eine bestimmte Zeichenanzahl vorwählen. Bei Betrieb im Dauertakt wird nach Erreichen der vorgewählten Zeichenzahl der Stanzvorgang automatisch gestoppt, wobei dann überschrieben oder Zeichen eingefügt werden können. Die Informationen werden dezimal, hexadezimal oder oktal über eine Tastatureinheit eingegeben und zur Kontrolle in einem Halbleiteranzeigedisplay numerisch und mit Anzeigelampen binär angezeigt. Eine weitere Halbleiteranzeigeeinheit zeigt die noch zu stanzende Zeichenzahl.

Außerdem ist noch eine Schnittstelle für den Anschluß´eines weiteren Eingabegerätes vorhanden.

Hersteller: G. Schrem, 79 Ulm, Eberhard-Finckh-Str. 26.