Vision 2016 Leitmesse für Bildverarbeitung

In knapp zwei Wochen beginnt die Vision in Stuttgart. Es ist die erste Messeveranstaltung nach der offiziellen Umstellung auf einen Zweijahresturnus. Erste Erfahrungen mit diesem Rhythmus haben die Veranstalter schon 2014 gemacht. Damals lockte er mehr Aussteller an - diesmal drei große Firmen.

Im Jahr 2013 ließen die Veranstalter die Vision etwas überraschend ausfallen, da sich zahlreiche Marktführer der Bildverarbeitung dazu entschlossen hatten, nur noch alle zwei Jahre als Aussteller auf die Vision zu kommen.

Im Jahr 2014 folgte dann die offizielle Umstellung auf eine Zweijahresfrequenz. Geschadet hat es der Messe offenbar nicht: Schon 2014 verbuchte man mit 432 Ausstellern und 8700 Besuchern einen Doppelrekord. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter wieder über 400 Aussteller, davon etwa 60 Prozent aus dem Ausland. Ganz selbstverständlich ist das sicherlich nicht, denn viele der jährlichen Vision-Besucher kamen mit einer konkreten Investitionsabsicht und wollten sich auf der Messe informieren und beraten lassen. Das war 2013 und 2015 nun nicht mehr möglich und hätte auch dazu führen können, dass sich die Besucher nach einer anderen Beratungsmöglichkeit umschauen und so von der Vision abwandern. Das ist bis jetzt aber nicht geschehen. Offensichtlich gibt es zur Vision keine gleichwertige Alternative, was dem Motto der Vision (Weltleitmesse für Bildverarbeitung) Authentizität verleiht.

Getreu diesem Motto wird in diesem Jahr auf der Ausstellerfläche und durch das begleitende Messeprogramm der Bogen wieder um die gesamte Bildverarbeitung gespannt: Vom Sensor bis zum Prozessor, vom Kabel bis zur Kamera und von der Software zum Bildverarbeitungssystem.