Hannover Messe 2010 Intel zeichnet Siemens für 20 Jahre Partnerschaft aus

Markus Gabler, Intel, (rechts) überreicht den Pokal für die Anerkennung der 20-jährigen Partnerschaft an Dr. Peter Weckesser, Siemens.

Vier Industrie-PCs für die raue Industrieumgebung stellte die Siemens-Division »Industry Automation« mit den Intel-Prozessoren Core i3 bis Core i7 vor. Intel war ebenfalls vertreten und überreichte Siemens einen Pokal für 20 Jahre Partnerschaft.

Siemens und Intel arbeiten seit 20 Jahren im Bereich der Industriellen Automatisierung zusammen. Ziel der Zusammenarbeit ist, die Erfahrung Siemens' aus dem industriellen Umfeld direkt in die PC-Technik von Intel einfließen zu lassen. So wurden z.B. für die neue C-Generation der Simatic-Reihe spezielle Anforderungen aus der PC-basierten industriellen Automatisierung, z.B. ECC (Error Correcting Code) für Intel Core i3/i5/i7, in die Embedded Development Roadmap aufgenommen. So haben Intel und Siemens zeitgleich die neuen Prozessoren Core i3/i5/i7 als auch die vier neuen Simatic-IPCs vorgestellen.

Als Anerkennung der 20-jährigen Zusammenarbeit übergab Markus Gabler, Sales Manager für Zentraleuropa, Embedded Sales Group, in Namen von Intel einen Pokal an Dr. Peter Weckesser, Leiter Produktmanagement Simatic HMI von Siemens. Gabler lobte die fruchtbare Kooperation der beiden Unternehmen, was Weckesser bestätigte.

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Industrie-PCs der C-Generation

Siemens stellte seine Industrie-PC der C-Generation mit Intel Core i3/i5/i7 vor.

Hier die vier Industrie-PCs im Überblick: Für schnelle Mess-, Steuer- und Regelaufgaben sowie zum Bedienen und Beobachten direkt an der Maschine eignen sich der Box-PC »Simatic IPC627C« und der Panel-PC »Simatic HMI IPC677C«; die Rack-PCs »Simatic IPC847C« und »Simatic IPC647C« sind für die schnelle Verarbeitung großer Datenmenge wie etwa in der Messtechnik oder industrieller Bildverarbeitung. Ausgestattet sind die vier Industrie-PCs mit den mobilen Intel-Prozessoren Core i3 mit 2,13 GHz bis Core i7 mit 2,53 GHz. Gegenüber den Vorgängermodellen der B-Generation verfügen die C-Geräte je nach Ausstattung über eine nahezu doppelt so hohe Rechenleistung.

Energieeffizienz wird bei der C-Generation groß geschrieben: Die Netzteile haben einen Wirkungsgrad von mehr als 80 Prozent; durch eine Wake-on-LAN-Funktion und beim, Panel-PC, abschaltbaren Display sind weitere Energieeinsparungen möglich. Wie gewohnt sind die Geräte Einbau-, Schnittstellen- und Softwarekompatibel zu den B-Geräten. Als Kommunikationsschnittstelle onboard steht optional eine Profibus- oder Profinet-Schnittstelle mit 3-Port-IRT-Switch zur Verfügung.

Der Anwender kann sowohl beim »Siamtic IPC627C« als auch beim »Simatic HMI IPC677C« zwischen SSD, Festplatten mit oder ohne RAID1-Spiegelplattensystem oder CompactFlash (CF) wählen. Zwei freie PCI/PCI-Express-Erweiterungssteckplätze und einen Slot für CF-Karten besitzen beide IPCs. Den »Simatic HMI IPC677C« gibt es mit 12-, 15- und 19-Zoll-Touchdisplays sowie mit 12- und 15-Zoll-Tastfronten.

Der Rack-PC »Simatic IPC847C« kann mit bis zu elf PCI/PCI-Express-Steckplätzen erweitert werden. Die Datensicherheit ist mit einem RAID1- oder RAID5-Festplattensystem im Hot-Swap-Wechselrahmen oder SSD gewährleistet. Den vier Höheneinheiten großen Rack-PC aus der 19-Zoll-Geräte-Reihe gibt es mit einem optionalen Tower-Kit für den Einsatz als Industrie-Workstation oder Server in Leitwarten der Fertigungs- und Prozessindustrie. Halb so hoch aber die gleiche Rechenleistung bietet der »Simatic IPC647C«; Erweiterungsmöglichkeiten stehen mit den drei PCI/PCI-Express-Steckplätzen zur Verfügung. Beide Rack-PCs können mit einem 32 GByte SSD als Massenspeicher ausgerüstete werden. Für Dual-Monitoring ist eine PCI-Express-x16-Grafikkarte erhältlich.