Geschäftsjahr 2017 Erfolgreiches Jahr für Endress+Hauser

Endress+Hauser-Produktionsstätte Gerlingen
Endress+Hauser-Produktionsstätte Gerlingen

Obwohl Endress+Hauser im Vorjahr Rückgänge in Gewinn und Betriebsergebnis hinnehmen musste, war 2017 für das Unternehmen ein erfolgreiches Jahr: Umsatz und Gewinn des Unternehmens stiegen und es konnten neue Stellen geschaffen werden.

2017 stieg der Nettoumsatz von Endress+Hausner um 4,8 Prozent auf 2,241 Milliarden Euro. Laut CEO Matthias Altendorf ist E+H in lokalen Währungen um 6,5 Prozent gewachsen und konnte in fast allen Regionen und Branchen gute Geschäfte machen: Die Märkte China und die USA wuchsen dynamisch; in Deutschland, dem größten Markt, hinkten die Umsätze zum Jahresende dem bereits anziehenden Auftragseingang noch hinterher.

Rund 57 neue Produkte und 571 Geräteoptionen trugen zum erfolgreichen Geschäftsjahr von Endress+Hauser bei. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen auf 170,7 Millionen Euro.

Endress+Hauser verbesserte das Betriebsergebnis (EBIT) um 15,0 Prozent auf 251,7 Millionen Euro. Trotz hoher Kosten für die Fremdwährungs-Absicherung stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) dank Sondereffekten aus dem Verkauf einer Beteiligung um 24,9 Prozent auf 275,6 Millionen Euro.

Die Umsatzrendite (ROS) kletterte um 2 Punkte auf 12,3 Prozent. Dagegen sank die Eigenkapitalquote wechselkursbedingt um 0,3 Zähler auf 70,2 Prozent. Aufgrund geänderter Bilanzierungsgrundsätze liegt sie insgesamt 2 bis 3 Prozentpunkte tiefer als in früheren Jahren. Im vergangenen Jahr schuf Endress+Hauser 296 neue Stellen. Somit arbeiten Ende 2017 weltweit rund 13.299 Menschen für die Gruppe.