M2M-Kommunikation über Mobilfunk Einfacher Wechsel von 3G auf 4G

Leiterplatten-Design beibehalten: Das 4G-Modul SARA-R410M hat denselben Formfaktor wie die bestehenden 2G und 3G von u-blox.

Wireless-Entwickler, die bereits Systeme mit den 2G- und 3G-Modulen von u-blox umgesetzt haben, können nun einfach auf 4G migrieren: Die bestehenden Module lassen sich ohne Änderungen am Leiterplatten-Design gegen das 4G-Modul SARA-R410M tauschen.

Das 4G-Modul SARA-R410M von u-blox ist in seiner Größe (16 x 26 mm²) identisch zu den 2G- und 3G-Modulen des Herstellers. Sie unterstützen 4 Haupt-GSM-Frequenzen (Quadband) und sind damit kompatibel zu den meisten weltweit installierten Mobilfunktnetzen. Aktualisierungen der Firmware können over-the-air über das Lightweight M2M-Protokoll (LWM2M) eingespielt werden.

Die Übertragungsverluste (maximum coupling loss, MCL) betragen laut Hersteller 155,7 dB und fallen damit im Vergleich zu GSM oder LTE Cat 1 um etwa 15 dB geringer aus. Die spezifizierte Betriebstemperatur wird mit -40 bis +85 °C angegeben. Entwickelt wurde das Modul für den Einsatz im industriellen Produktionsumfeld und den autonomen Einsatz im Feld. Ein integrierter Energiesparmodus erlaubt einen Batteriebetrieb bis zu zehn Jahre.

»Wir sehen eine erhöhte, weltweite Nachfrage für netzwerkfähige Geräte, die über Jahre hinweg wartungsfrei in rauen Betriebsbedingungen arbeiten können«, erklärte die Produkt-Managerin Patty Felts. Genau dafür habe man bei u-blox das SARA-R410M-Modul entwickelt. »Produktentwickler können mit einem Hardware-Design verschiedene Märkte abdecken. Zusammen mit dem schlanken Formfaktor, der Quadband-Unterstützung, der geringen Leistungsaufnahme und der Möglichkeit zum over-the-air-Update ergibt sich ein zukunftssicheres IoT und M2M-Kommunikationsmodul«, fasst Felts die Eigenschaften ihres Produkts zusammen.