ZVEI-Branchenvergleich Deutsche Elektroindustrie in Zahlen

Über 1,5 Mio. Beschäftigte weltweit, hohe Innovationskraft und Spitze bei der Wertschöpfung: Die Elektroindustrie ist eines der wichtigsten Standbeine der deutschen Wirtschaft. Der ZVEI hat sie auf nationaler Ebene mit der Automobilbranche, dem Maschinenbau und der Pharmaindustrie verglichen.

Die großen Trends wie IoT, Industrie 4.0 oder autonomes Fahren sind auf technisch fortschrittliche Elektronik angewiesen, die in enormen Stückzahlen wirtschaftlich produziert werden müssen. Es sollte nicht verwundern, dass der weltweite Markt für Elektronik stetig wächst. Im Jahr 2015 wurden nach ZVEI-Angaben etwas mehr als 4 Billionen Euro mit Elektronik und Elektrotechnik erwirtschaftet. Rekordwert. Und das im sechsten Jahr in Folge.

Die Bundesregierung tut gut daran, in Deutschland attraktive Bedingungen für Unternehmen aus der Elektroindustrie zu schaffen. Eine Möglichkeit sind sicherlich Investitionen in den Forschungsstandort Deutschland, schließlich wendet hierzulande keine Branche des verarbeitenden Gewerbes einen so hohen Anteil des Umsatzes für Forschung und Entwicklung (Innovationsintensität) auf wie die Elektroindustrie. Im Jahr 2016 waren es 14,8 Prozent. Die innovationsstarke Automobilindustrie kommt auf etwa 10 Prozent (Wert aus dem Jahr 2015).

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Spitze in der Wertschöpfung:

Deutsche Elektroindustrie im ZVEI-Branchenvergleich.

Wie die Elektroindustrie gegenüber den anderen großen Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland abschneidet, hat der ZVEI in einem Branchenvergleich zusammengestellt. Dabei zeigt sich, dass die Elektrounternehmen nicht nur bei der Innovationsintensität, sondern auch bei der Wertschöpfung spitze sind.