Elektronik-Zeitreise Das »Haus-Mobil« im Garten

Das Haus-Mobil erreichte eine Geschwindigkeit von 0,65 m/s.
Das Haus-Mobil erreichte eine Geschwindigkeit von 0,65 m/s.

Heute stellen wir in unserer Elektronik-Zeitreise eine Erfindung vor, die sich nicht durchgesetzt hat, aber 1979 trotzdem innovativ war: Das Haus-Mobil, ein Personen-Beförderungsmittel für den eigenen Garten.

Damit der Komfort bereits am Gartentor beginnt, entwickelte die Mannesmann Demag Fördertechnik das Haus-Mobil, ein Personen-Verkehrsmittel für den Kurzstreckenbetrieb.

Die Bedeutung dieses neuen Analgentyps wächst, wenn das Haus am Hang steht und Kranke, Behinderte oder alte Leute sonst nur beschwerlich den Anstieg schafften.

Mit dem Haus-Mobil, das eine Steigfähigkeit bis zu 50 % besitzt, können Personen bequem mit einer Geschwindigkeit von 0,65 m/s fahren und gleichzeitig Lasten befördern. Insgesamt nimmt es 150 kg auf.

Teil des Systems ist eine 20…40 cm über dem Boden verlegte Fahrschiene, die zudem die Energieversorgung übernimmt. Hierauf fahren im Pendelverkehr die Fahrzeuge, die nach den bestehenden Sicherheitsbestimmungen für den Personenverkehr ausgelegt sind.

Das offene Fahrzeug mit beweglich gelagertem Sitz gewährleistet bei jeder Bahnneigung eine senkrechte Sitzstellung. Es kann zusätzlich mit einem Wetterschutz oder einer geschlossenen Kabine ausgerüstet werden. Die Anlagen sind für den Ganzjahresbetrieb ausgelegt. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt werden zeitweise Schleifleitungen und Fahrschiene aufgeheizt.

 

Elektronik-Zeitreise
Elektronik-ZeitreiseDie Elektronik wird 65 Jahre – der perfekte Moment, um eine kleine Elektronik-Zeitreise zu beginnen: Wir haben in unserem Archiv geschmökert und bahnbrechende Neuigkeiten der vergangenen 65 Jahre entdeckt. Erleben Sie in unserer Elektronik-Zeitreise revolutionäre Neuigkeiten der vergangenen Jahrzehnte – gerne mit einem Schmunzeln.