Geschäftsbericht 2104 Bosch steigert Umsatz und Rendite

Bereits seit 2011 arbeitet Bosch am automatisierten Fahren und ist seit Anfang 2013 mit Erprobungsfahrzeugen (im Bild) im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs. (Foto: Bosch)

Die Bosch-Gruppe konnte nach vorläufigen Zahlen den Umsatz im Jahr 2014 um 6,2 % auf 48,9 Mrd. Euro steigern und dabei die Ertragslage verbessern: Das Ergebnis vor Steuern liegt mit fast 3 Mrd. Euro bei rund 6,1 % vom Umsatz und damit um einen Prozentpunkt höher als im Jahr 2013.

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, Dr. Volkmar Denner, sind diese Ergebnisse eine Folge der eingeschlagenen Innovationsstrategie: „2014 haben wir in vielen Bereichen unsere Marktpositionen und Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert.“ Mit der Übernahme Siemens-Anteile an der BSH Haushaltsgeräte GmbH und der geplanten Komplettübernahme der ZF Lenksysteme GmbH will das Unternehmen seine Position in den Bereichen „vernetztes Gebäude (Smart Home)“ und „automatisiertes Fahren“ stärken.

Dabei entwickelten sich die Unternehmensbereiche durchaus unterschiedlich: Während die „Mobility Solutions“ eine deutliche Umsatzsteigerung meldete, blieben die Umsätze in „Energy And Building Technology“ 2014 in etwa auf Vorjahresniveau. Die „Consumer Goods“ waren mit Profi-Elektrowerkzeugen und Messwerkzeugen erfolgreich während „Industrial Technology“ von der Schwäche des Maschinenbaus in wichtigen Regionen betroffen war. Während die Regionen Asien-Pazifik und USA mit +17 % bzw. +8,6 % erheblich zulegen konnten, brachte es Europa noch auf 2 %. Südamerika blieb – wechselkursbereinigt -- leicht unter Vorjahresniveau, nominell musste ein Einbruch von 10 % hingenommen werden. Weltweit beschäftigte die Bosch-Gruppe zum Ende des Jahres 2014 rund 290.000 Mitarbeiter, rund 9100 mehr als im Vorjahr.

Für das Jahr 2015 wird mit einer moderaten konjunkturellen Entwicklung gerechnet, gleichwohl erwartet die Bosch-Gruppe in diesem Jahr eine weitere Steigerung des Umsatzes sowie eine weitere Verbesserung von Ergebnis und Umsatzrendite.

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