Jahresbilanz Endress+Hauser Bilanz gesünder als im Rekordjahr 2008

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Die Schweizer Firmengruppe Endress+Hauser hat die Zahlen für das Krisenjahr 2009 veröffentlicht: Trotz zweistelligen Umsatzrückgang weist das Unternehmen eine Umsatzrendite von 7,6 Prozent vor. Außerdem konnten 2009 Marktanteile gewonnen werden.

Klaus Endress, CEO von Endress+Hauser, sprach von einem »der schwierigsten Jahre in der Geschichte des Unternehmens«. Erstmals seit dem Beginn vor 57 Jahren sei der Umsatz zurückgegangen: Er sank um 9,5 Prozent von 1,211 Mrd. Euro im Jahr 2008 auf 1,096 Mrd. Euro im Jahr 2009; der Gewinn vor Zinsen und Steuern ging um 46,6 Prozent von 156,52 Mio. Euro auf 83,95 Mio. Euro zurück.

Anders als im Vorjahr haben schwankende Wechselkurse jedoch kaum Einfluss auf das Ergebnis vor Steuern, dass mit 83,24 Mio. Euro (-40,7 Prozent) nur etwas geringer ausfiel. Das Ergebnis nach Steuern sank aufgrund nicht abzugsfähiger Ausgaben jedoch auf 58,997 Mio. Euro (-43,6 Prozent).

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Endress+Hauser 2010

Die Vorstände zu der Jahresbilanz 2009

Trotz den drastischen Rückgängen ist Klaus Endress zuversichtlich: »Unsere Bilanz ist kerngesund, gesünder noch als im Rekordjahr 2008«. In 2009 steigerte das Unternehmen die Eigenkapitalquote um 3,6 Punkte auf 64,9 Prozent bei einer Bilanzsumme von 1,048 Mrd. Euro (2008: 1,038 Mrd. Euro); die Bankdarlehen wurden um 10,3 Mio. Euro auf 67,1 Mio. Euro reduziert.

Die Vorräte sanken um -13,5 Prozent auf 113,9 Mio. Euro, die Forderungen aus Lieferungen und Leitungen um -11,3 Prozent auf 208,9 Mio. Euro. Außerdem steigerte Endress+Hauser die Ausgaben für Forschung undEntwicklung auf 94,1 Mio. Euro (+6,0 Prozent), das entspricht 8,6 Prozent des Nettoumsatzes. Die Umsatzrendite lag bei 7,6 Prozent.